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Räumung eines Migrantenlagers in Paris

Debatte um Polizeigewalt in Frankreich

Für Proteste in Frankreich hat die Räumung eines Migrantenlagers am 23. November 2020 in Paris gesorgt. Aktivistinnen und Aktivisten beklagten die Brutalität, mit der die Polizei die Geflüchteten - die dort in Zelten lebten - von der Place de la République vertrieben wurden. Die meisten MigrantInnen und Migranten hatten zuvor in St. Denis im Norden der Hauptstadt vor dem Fußballstadion "Stade de France" ein Lager errichtet, am 17. November hatten Sicherheitskräfte dieses Lager geräumt und die Geflüchteten waren danach herumgeirrt.

Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin sprach nach der Räumung im Zentrum von Paris von "schockierenden Aufnahmen". Gewerkschaftschef Philippe Martinez meinte, dass solche Vorkommnisse "das Bild Frankreichs im Ausland eintrübten". Gleichzeitig wurde über das neue Sicherheitsgesetz beraten, das Polizistinnen und Polizisten bei Demonstrationen besser schützen soll.

Trauer um Diego Maradona

Nicht nur in Buenos Aires und in Argentinien, der Heimat von Diego Maradona, haben die Menschen nach dem Tod des 60-Jährigen um ihr Idol getrauert.

Wenige Wochen zuvor hatte sich Maradona in Buenos Aires einer Gehirnoperation unterziehen müssen. Er war aber schon aus dem Krankenhaus nach Hause zurückgekehrt. Als er starb, war der Fußball-Gott - wie er sich auch selbst bezeichnete - gerade von einem Spaziergang zurückgekommen.

Für viele Fans war Diego Maradona der beste Fußballspieler der Welt, Experten zufolge zumindest der beste seiner Generation.