Eilmeldung
euronews_icons_loading
Vandendorpe in dem Behälter, in dem ihm kurz darauf die Eiswürfel bis zum Hals standen

Schauplatz Wattrelos in Nordfrankreich: Romain Vandendorpe hat sich für einen guten Zweck in einen Behälter begeben, der anschließend bis zu seinem Hals mit Eiswürfeln aufgefüllt wurde.

Dies habe der Krankenpfleger durch "neurokognitive Techniken" erreicht, mit denen er sich selbst in eine Art Schlaf mit offenen Augen versetzt habe.

Das stille Spektakel dauerte zwei Stunden, 35 Minuten und 43 Sekunden. Er überbot damit die alte Bestmarke um 40 Minuten. Mit der Aktion habe er menschliche Grenzen zu überwinden gesucht, sagte der 34-Jährige anschließend.

Vor allem aber wollte er die "Wonder Augustine"-Stiftung für krebskranke Kinder unterstützen. Seine Botschaft an erkrankte Kinder: "Bleibt voller Hoffnung!". Die zweijährige Augustine hatte Vandendorpe wenige Tage vor ihrem Tod kennengelernt.

Das ganze war keine spontane Aktion. Vandendorpe hat sich mit Aufenthalten in 500-Liter-Kühlschränken und Jacuzzis mit eiskaltem Wasser vorbereitet. Ihren Anfang nahm seine Erfolgsgeschichte mit unbekleidetem Joggen im Winter. Wo das passierte, erwähnte Vandendorpe nicht.