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Hunde gegen die Einsamkeit im Altenheim

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Von Euronews  mit AP
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Hebrew Home, Riverdale
Hebrew Home, Riverdale   -   Copyright  AP Photo

Im Altenheim "Hebrew Home" in Riverdale im Staat New York arbeiten Hunde. Im ersten Lockdown im März wurde die Hundetherapie zunächst ausgesetzt, doch jetzt besuchen Zeus und Marley wieder die Senioren. Die Hunde wohnen auch in dem Altenheim.

Zwei neue Hunde, Redwood und Kida, sind sogar dazugekommen, denn es hat sich herausgestellt: Die Bewohner brauchen den "tierischen Touch" jetzt, da die menschlichen Besuche ausbleiben, mehr denn je.

Catherine Farrell ist für die Hunde im "Hebrew Home" zuständig. Sie teilt ein, wann welcher Hund wen besucht. Sie sagt: "Die Senioren bekommen jetzt gar keine Berührungen. Die Senioren können die Hunde anfassen und dadurch die Berührung bekommen, nach der sie sich sehnen und die ihnen fehlt."

Viele der Senioren fühlen sich einsam. Die Zuwendung eines Hundes macht für sie einen großen Unterschied.

Catherine Farrell erklärt: "Es ist eine solche Freude zu sehen, wie die Gesichter leuchten, wenn ich sage: Da kommt ein Besucher. Wenn sie dann sehen, wer es ist. Das ganze Gesicht leuchtet, ihr gesamtes Verhalten ändert sich."

In dem Altenheim sind Personal und einige Bewohner bereits gegen Covid-19 geimpft.

Der Hunde-Besuch ist der einzige Besuch, den die Senioren in Riverdale bekommen. Ohne die Hunde wäre ihr Leben noch einsamer.