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Arbeitsmarkt in der Eurozone: Düstere Aussichten für unter 25-Jährige

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Von Oleksandra Vakulina  & Euronews, Eurostat
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Ein Arbeitsamt in Spanien
Ein Arbeitsamt in Spanien   -   Copyright  Paul White/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
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Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone ist im November unerwartet den zweiten Monat in Folge gesunken, obwohl die Quote für jüngere Menschen gestiegen ist.

Die Rückkehr umfangreicher Coronavirus-Beschränkungen könnte allerdings perspektivisch bedeuten, dass die Verbesserung nur von kurzer Dauer ist.

Das EU-Statistikamt Eurostat teilte am Freitag mit, dass die Arbeitslosenquote im November auf 8,3 Prozent von 8,4 Prozent im Oktober gefallen ist. Mehrere Ökonomen hatten einen Anstieg auf 8,5 Prozent erwartet. Im November 2019 lag die Quote bei 7,4 Prozent.

Es gibt jedoch Bedenken, dass die Quoten die Schwäche des Arbeitsmarktes stark unterbewerten, da sie die vielen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die sich in Kurzarbeit befinden, nicht berücksichtigen.

Düstere Aussichten für Beschäftigte unter 25 Jahren

Im Gegensatz zu dem generell positiven Trend stieg die Arbeitslosenquote für Beschäftigte unter 25 Jahren im November auf 18,4 Prozent gegenüber 18,0 Prozent im Oktober. Und mit der zweiten Lockdown-Welle in vollem Gange und einer sich abzeichnenden Flut von Insolvenzen, wird die Arbeitslosigkeit im laufenden Jahr voraussichtlich steigen.