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Gaspipeline Nord Stream 2 kann weitergebaut werden - Umweltschützer kündigen Widerstand an

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Gaspipeline Nord Stream 2 kann weitergebaut werden - Umweltschützer kündigen Widerstand an
Copyright  Jens Buettner/(c) dpa-Zentralbild
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Die umstrittene Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 kann sofort weitergebaut werden. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie hat dafür jetzt grünes Licht gegeben. Nach der bisherigen Genehmigung wären die Arbeiten erst wieder Ende Mai möglich gewesen.

Es gibt aber Widerstand, so dass unklar ist, ob nun auch tatsächlich weitergebaut wird. Die Deutsche Umwelthilfe kündigte Widerspruch an und will eine sofortige Klage prüfen. Bei der jetzigen Entscheidung seien Natur- und Klimaschutzargumente unbeachtet geblieben, so die Umweltschützer.

Die Grünen im Bundestag wiederum übten Kritik an den Plänen der Landesregierung in Schwerin. Diese will eine landeseigene Umweltstiftung gründen, um letztlich Nord Stream 2 zu fördern. Das sei ein Taschenspielertrick, so die grüne Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt.

Auch die aktuelle US-Regierung ist gegen das Projekt, bei dem russisches Gas nach Deutschland befördert wird und der russische Energiekonzern Gazprom Hauptinvestor ist. Die deutsche Regierung will nun mit der künftigen US-Regierung unter Joe Biden über Nord Stream 2 sprechen.