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Corona-Lockerungen: Moskau erlöst Kulturliebhaber, Bukarest die Gastronomie

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Corona-Lockerungen: Moskau erlöst Kulturliebhaber, Bukarest die Gastronomie
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Ein Hoffnungsschimmer in der Coronakrise: Moskauer Behörden haben Beschränkungen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus teiliweise zurückgenommen.

Nach über zwei Monaten Schließung sind das Puschkin-Museum und viele andere kulturelle Einrichtungen wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Dazu gehören auch Theater, Kinos, Konzert- und Bücherhallen.

Zugangskontrollen bleiben bestehen und die Besucherzahl ist auf 50 Prozent der maximalen Kapazität begrenzt.

Kulturoase Spanien

Spanien präsentiert sich in der Pandemie ohnehin als Kulturoase. Im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Ländern stehen Kinos, Theater und Konzerstäle hier seit dem Sommer offen.

Dahinter steckt ein aufwendiges wie teures Hygienekonzept, das Temperaturmessungen am Eingang, großen Sitzabstand und geschlossene Gareroben beinhaltet.

Allein das Royale Theater in Madrid investierte eine Million Euro in ein Desinfektionssystem, das mit UV-Licht großflächige Bereiche aber auch Kostüme reinigt.

Ausgenommen von der Maskenpflicht sind bei Auftritten und Proben nur Sängerinnen und Sänger sowie Blasmusikerinnen und -musiker. Alle Auftretenden müssen sich regelmäßigen Coronavirus-Tests unterziehen.

Bukarest: Mutante trüben Wiedereröffnungen

Rumänien stellt die Weichen ab Montag sogar für das Gastgewerbe teilweise auf grün. Neben den meisten Kulturbetrieben dürfen in Bukarest Restaurants, Cafés und Bars zwischen sechs Uhr morgens und 21 Uhr wieder aufmachen. Allerdings ist die neue Freiheit auf 30 Prozent der jeweiligen Kapazität begrenzt.

Möglich machte es ein deutlicher Rückgang der Coronavirus-Neuinfektionen in den vergangenen Tagen. Allerdings wurden jetzt erstmals auch in Bukarest zwei Fälle der britischen Coronavirus-Mutante bestätigt.

Die nächtliche Ausgangssperre in der Hauptstadt bleibt ebenso in Kraft wie das Verbot von Hochzeiten und Taufen.