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Besonders an Flughäfen: Einreise aus Hochrisikogebieten soll strenger überwacht werden

Am Flughafen Frankfurt
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Besonders an den Flughäfen Frankfurt und München soll die Bundespolizei die Einhaltung der Corona-Regeln für Einreisende aus Hochrisikogebieten strenger kontrollieren. Das meldet SPIEGEL ONLINE an diesem Samstag. Vor allem der Nachweis des negativen Coronatests vor dem Abflug sowie die Online-Formulare zur Nachverfolgung der Quarantäne sollten besser überwacht werden.

Ab diesem Sonntag gelten 20 Länder laut Robert Koch-Institut als sogenannte "Hochrisikogebiete". Dazu zählen Portugal, Spanien und Tschechien, aber auch Albanien, Serbien und Kosovo.

Fast alle anderen Länder der EU sind laut RKI weiterhin Risikogebiete.

Frankreich führt am Sonntag verpflichtende PCR-Tests bei der Einreise - zumindest im Flugverkehr - ein.

Die europäische Agentur ECDC verzeichnet für Tschechien eine 14-Tage-Inzidenz von 1.362 pro 100.000, für Portugal 1.215 und für Spanien 804.

Virus-Varianten-Gebiete

Das RKI unterscheidet zwischen Hochinzidenzgebieten, in denen das Coronavirus besonders stark verbreitet ist (mit Inzidenzen von 200 und mehr), und Virusvarianten-Gebiete, in denen die Mutationen des Coronavirus verbreitet vorkommen. Zur Zeit sind das laut RKI Großbritannien, Irland, Südafrika und Brasilien.

Hochrisikogebiete ab Sonntag

Ab Sonntag, den 24. Januar 2021, sind nicht nur Portugal, Spanien und Tschechien, sondern auch Albanien, Andorra, Bolivien, Bosnien-Herzegowina, Estland, Iran, Israel sowie die Palästinensergebiete, Kolumbien, Kosovo, Lettland, Libanon, Litauen, Mexiko, Montenegro, Nordmazedonien, Panama, Portugal, Serbien, Slowenien und die Vereinigten Arabischen Emirate Hochrisikogebiete.

Die gesamte Liste des RKI können Sie hier nachlesen.

Einreisende aus Hochrisikogebieten nach Deutschland müssen sich 48 Stunden vor der Ankunft auf das Coronavirus testen lassen. Das gilt natürlich auch für deutsche Reiserückkehrer. Bei den bisherigen Risikogebieten konnten sich die Einreisenden nach der Ankunft testen lassen, mussten aber auch in Quarantäne. Die genauen Regeln legen die einzelnen deutschen Bundesländer fest.

Sachsen und Thüringen auf Schweizer Risikoliste

Das Bundesamt für Gesundheit der Schweiz hat nach Sachsen ab dem 1. Februar auch Thüringen auf die Liste der Risikogebiete gesetzt.

Betroffen ist weiterhin österreichische Bundesland Salzburg. Die französische Region Provence-Alpes-Côte d'Azur sowie in Italien die Regionen Emilia Romagna, Friaul-Julisch Venetien und Venetien.

Die gesamte Liste des BAG für die Schweiz können Sie hier nachlesen.

Wer nach einem Aufenthalt in einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Ansteckungsrisiko in die Schweiz einreist, muss - auch mit negativem Test - 10 Tage in Quarantäne.