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Strenge Kontrollen der Reiseverbote - Kaum noch Intensivbetten in Portugal

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Von Euronews mit dpa
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Die deutsche Bundespolizei überwacht am Fraport-Flughafen die Einreisesperre
Die deutsche Bundespolizei überwacht am Fraport-Flughafen die Einreisesperre   -   Copyright  Afptv

Die deutschen Einreisesperren für Menschen aus mehreren Ländern mit gefährlichen Coronavirus-Varianten haben den Verkehr am Frankfurter Fraport und anderen deutschen Flughäfen nicht beeinträchtigt.

So will etwa die Lufthansa ihre planmäßigen Verbindungen in die Risiko-Staaten vorerst nicht reduzieren. Es gebe genügend Reisende, die fliegen dürften.

Ausgenommen von der Verordnung sind Deutsche, in Deutschland lebende Ausländer sowie Transitpassagiere sowie der Warenverkehr.

Reza Ahmari ist der Sprecher der Bundespolize am Frankfurter Flughafen: _"Seit Mitternacht sind die neue Coronavirus-Sicherheitsmaßnahmen in Kraft. Die Bundespolizei hat den Auftrag, die Reisesperre für Passagiere aus sogenannten Virusvarianten-Gebieten zu überwachen. Im Moment handelt es sich um Großbritannien, Irland,Südafrika, Brasilien und Portugal." _

Ab diesem Sonntag kommen auch noch die südafrikanischen Staaten Lesotho und Eswatini hinzu.

Portugal: Keine Entspannung in Sicht

Portugal schließt die Grenzen zu Spanien an diesem Sonntag. Acht Übergänge - wie dieser in Caya - bleiben aber geöffnet, damit Reisende mit triftigem Grund passieren können. Darunter fallen auch Berufspendler. Die Polizeikontrollen werden verstärkt.

In Portugal sind die Corona-Zahlen zuletzt in die Höhe geschossen sind und die ansteckendere britische Variante des Virus breitet sich ungebremst aus.

Vor der größten Klinik des Landes, dem Santa Maria Krankenhaus in Lissabon, stehen die Ambulanzen mit Covid-19-Erkrankten seit Tagen Schlange, weil Intensivbetten knapp oder sogar komplett belegt sind. Am Samstag wurden drei Patienten und Patientinnen vom Festland zur Weiterbehandlung nach Funchal auf Madeira ausgeflogen.

England: Erfolgreiche Impfkampagne zahlt sich noch nicht aus

Nach einem starken Anstieg im Dezember bewegen sich die Corona-Fallzahlen in Großbritannien mittlerweile auf einem stabilen, aber weiter sehr hohen Niveau. Das Alter der Patientinnen und Patienten sinke, berichtet die in einer Londoner Klinik als Atmungsphysiotherapeutin arbeitende Clare Bendall: "Sie (die Patienten und Patientinnen Anm. d. Red.) sind viel jünger. Während der ersten Welle dachte ich noch: dies könnte meine Mutter sein, oder meine Tante. Jetzt denke ich: das könnte auch ich sein, oder mein Bruder oder mein Freund."

Der britischen Statistikbehörde zufolge ist einer von 55 Engländern und Engländerinnen infiziert. In London sei es sogar einer von 35.