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Aufbegehren gegen Pandemiebestimmungen

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Kundgebung in Palma
Kundgebung in Palma   -   Copyright  AP (Videostandbild)
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In der südfranzösischen Stadt Perpignan haben rund 200 Menschen auf einer von den Behörden genehmigten Kundgebung mehr Unterstützung für Kulturbetriebe gefordert. Der Bürgermeister der Stadt beklagte, auf der Veranstaltung seien Pandemiebestimmungen missachtet worden. Es sei eine Sache, sich für Freiheit auszusprechen, aber man habe nicht das Recht auf willkürliches Handeln, schrieb der Bürgermeister angesichts der Kundgebung.

Aarhus: Kundgebung abgebrochen

In Aarhus in Dänemark protestierten Hunderte gegen die im Land aufgrund der Coronavirus-Pandemie geltenden Alltagseinschränkungen. Es wurden Feuerwerkskörper gezündet, eine Frau wurde festgenommen, als sie einen Stein auf Polizeikräfte werfen wollte. Die Kundgebung wurde abgebrochen. Die Polizei kündigte an, Beweismaterial zu sichten, um die Menschen zur Rechenschaft zu ziehen, die für das Abbrennen der Feuerwerkskörper verantwortlich waren.

Palma: Gastwirtschaft fordert Änderungen

Rund 1000 Personen waren es, die in Palma de Mallorca auf die Straße gingen, um ihren Unmut über die Einschränkungen im Gastgewerbe auszudrücken. Die balearische Regionalregierung hatte entschieden, dass Restaurants und Kneipen nur Außer-Haus-Verkäufe und Lieferungen gestattet sind. Zudem sei die behördliche Unterstützung für die Gastwirtschaft nicht ausreichend, beklagten sie. Die derzeit geltende Regelung auf den Balearen wird nach Anordnung der Regionalregierung mindestens bis zum 13. Februar beibehalten.

In der englischen Stadt Oxford, die für ihre Kneipenkultur bekannt ist, stehen mehrere Gaststätten vor dem Aus. Einige haben bereits angekündigt, ihren Betrieb einzustellen. Landesweit ist in Großbritannien bisher das Gastgewerbe in Birmingham am stärksten von Schließungen betroffen.