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Zahlreiche Festnahmen bei Protesten gegen die Corona-Maßnahmen in mehreren europäischen Ländern

Zahlreiche Festnahmen bei Protesten gegen die Corona-Maßnahmen in mehreren europäischen Ländern
Copyright Francisco Seco/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
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Von Euronews mit dpa
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In mehreren europäischen Ländern haben wieder Menschen gegen die Corona-Maßnahmen protestiert. Es gab zahlreiche Festnahmen.

Rund 850 Anzeigen bei Corona-Spaziergang in Wien

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In Österreich, Belgien und den Niederlanden haben wieder zahlreiche Menschen gegen die Corona-Maßnahmen in ihren Ländern protestiert. Hunderte wurden festgenommen.

In Wien versammelten sich Tausende zu einem nicht genehmigten Protest, einem "Corona-Spaziergang." Die Stimmung war teilweise aggressiv. Mindestens zwei Polizisten wurden angegriffen und verletzt. Es gab 850 Anzeigen.

Unter den Teilnehmern waren bekannte Vertreter der rechten Szene, darunter Identitäre rund um Martin Sellner sowie der verurteilte Neonazi Gottfried Küssel, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete. "Im Zuge des Einsatzes wurde auch ein bekannter Protagonist der untersagten Versammlungen (...) festgenommen", so die Polizei. "Der Mann steht im Verdacht, einen Polizisten mit einem Fußtritt in den Rücken attackiert zu haben." Um wen es sich dabei handelte, sagte sie nicht.

Festnahmen in Brüssel

Auch in Brüssel gingen viele Menschen trotz eines Demoverbots auf die Straße. Rund 200 von ihnen wurden festgenommen.

Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort, da sie Ausschreitungen wie in den benachbarten Niederlanden befürchteten. In Belgien herrscht seit Wochen ein nächtliches Ausgehverbot, ohne dass es zu Gewalttaten gekommen war.

Vergangene Woche war es in den Niederlanden wiederholt zu massiven Ausschreitungen gekommen. Die Polizei zeigte daher an diesem Sonntag umso stärkere Präsenz, eine überwiegend friedliche, aber verbotenen Demo wurde abgebrochen.

Eltern protestieren in Slowenien

Auch in Slowenien haben Menschen gegen Corona-Maßnahmen protestiert. Grund war eine erneute Schulschließung für zehn Wochen. Die Eltern sind sauer, da sie Schulen im Gegensatz zu Pflegeheimen nicht als Infektionsherde ansehen.

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