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Über 60.000 Corona-Tote in Spanien, Briten gedenken des verstorbenen Spendensammlers Captain Tom

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Von Euronews  mit dpa
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"Wird am Ende alles gut?" Wandbild zu Corona in Barcelona.
"Wird am Ende alles gut?" Wandbild zu Corona in Barcelona.   -   Copyright  Emilio Morenatti/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved.

Neuansteckungen rückläufig in Spanien

Spanien hat bei der Zahl der Corona-Toten die Marke von 60.000 überschritten. Das Land gehört zu den europäischen Staaten mit den meisten Toten im Zusammenhang mit dem Virus.

Immerhin: Wegen der strengen Maßnahmen ist die Zahl der Neuansteckungen seit einer Woche konstant rückläufig. Die Sieben-Tages-Inzidenz jetzt bei 329.

Unterdessen zieht Schweden die Zügel an: Ab Samstag müssen erwachsene Ausländer bei der Einreise einen negativen Corona-Test vorweisen, maximal 48 Stunden alt. Anlass sind die neuen Varianten des Coronavirus. Die Maßnahme gilt vorerst bis Ende März.

Tirol sucht Corona-Sünder

Im österreichischen Bundesland Tirol wiederum kontrolliert die Polizei verstärkt ausländische Staatsbürger. Die Beschwerden über Corona-Verstöße hatten sich hier zuletzt gemehrt. Laut der Medizinischen Universität Innsbruck gibt es Anzeichen, dass sich die südafrikanische Variante in Teilen Tirols bereits ausgebreitet hat.

Österreich hat, anders als etwa Deutschland, seine Skigebiete für Einheimische offen gelassen. Urlauber aus dem Ausland dürfen hingegen nicht kommen.

Dänemark wiederum will einen digitalen Ausweis mit Corona-Impfdaten entwickeln. Damit soll zunächst vor allem allen, die dienstlich reisen, das Leben erleichtert werden. Mit dem sogenannten Corona-Pass sollen auf Dienst- und weiteren Reisen im Ausland künftig dokumentieren werden können, dass die Inhaber gegen Covid-19 geimpft worden sind.

Applaus für verstorbenen Spendensammler

In Großbritannien wurde geklatscht. Und zwar für "Captain Tom", den Corona-Spendensammler, der jetzt im Alter von 100 Jahren mit einer Covid-Erkrankung gestorben ist.

Mit seinem Rollator hatte er viele Runden in seinem Hinterhof gedreht und dabei umgerechnet rund 37 Millionen Euro an Spenden für den Gesundheitsdienst NHS gesammelt. Für seine Aktion wurde Tom Moore von der Queen zum Ritter geschlagen.