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Ungarn setzt auf Sputnik: Zulassung für russischen Impfstoff

Sputnik-Impfstoff
Sputnik-Impfstoff Copyright ANDREJ ISAKOVIC/AFP or licensors
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Von euronews
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In Großbritannien regt sich unterdessen religiöser Widerstand gegen Impfungen.

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Mehr als zwölf Millionen Menschen in Großbritannien ist bisher die erste Covid-19-Impfdosis gespritzt worden. Bis Mitte des Monats hat die Regierung die 15-Millionen-Marke als Ziel ausgegeben. Verpflichtend ist die Impfung nicht - und von ihrem Recht, die Verabreichung des Stoffes nicht in Anspruch zu nehmen, machen unter anderem Menschen aus religiösen Gründen Gebrauch, berichtet der britische Arzt Michael Dawes:

„Es hat mich schockiert, dass Mitglied des Krankenpflegepersonals Menschen gesagt haben, sich nicht impfen zu lassen. Am meisten hat mich getroffen, als eine Krankenschwester erzählte: 'Mein Pastor hat gesagt: Lass Dich nicht impfen.' Das hat mich schockiert und verärgert. Ich habe ihr gesagt: Gib' mir die Nummer Deines Pastors, ich werde mit ihm sprechen“, so Dawes.

Südafrika: Zweifel an AstraZeneca-Impfstoff

Die Behörden in Südafrika haben dem Impfstoff des Unternehmens AstraZeneca bis auf Weiteres ein P vorgesetzt. Eine wissenschaftliche Untersuchung hatte ergeben, dass das Mittel nur einen geringen Schutz vor einer südafrikanischen Coronavirus-Variante bietet.

Ungarn: Zulassung für Sputnik-Impfstoff

In Ungarn ist dem russischen Impfstoff Sputnik die Zulassung erteilt worden. Rund eine Million Menschen in dem Land soll der Stoff verabreicht werden. Ungarn hatte den Fortschritt der von der Europäischen Union geleiteten Impfstoffbeschaffung als zu gering eingestuft.

Cecilia Müller, die Leiterin des Nationalen Zentrums für öffentliche Gesundheit, erläutert: „Das Nationale Zentrum für öffentliche Gesundheit hat die Untersuchung des Sputnik-Impfstoffes abgeschlossen und kommt zu einem positiven Ergebnis. Die bisher zugelassenen Impfstoffe sind wirksam und sicher.“

Venedig: Karneval in sehr abgespeckter Gestalt

In früheren Jahren herrschte Anfang Februar in Venedig stets Karnevalsstimmung. Diesmal ist es anders: Statt kunstvoller Maske als Verkleidung ist die medizinische Variante als Gebrauchsgegenstand gefragt.

Der Kostumhändler Armando Bala sagt: „Venedig kann wie schon so oft wiedergeboren werden und leben. Wir sind sicher und guter Dinge, dass Venedig zurückkommt.“

In diesem Jahr aber ist der Karneval auf Internetübertragungen beschränkt. Gefeiert werden soll zu Hause, Straßenumzüge sind nicht gestattet.

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