Eilmeldung
Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

Galicien will Covid-19-Impfpflicht einführen - bis zu 60.000 Strafe

Von Euronews
euronews_icons_loading
Galicien will Covid-19-Impfpflicht einführen - bis zu 60.000 Strafe
Copyright  AP Photo
Schriftgrösse Aa Aa

Galicien will Impfpflicht für Covid-19 einführen - bis zu 60.000 Strafe

Die Regionalregierung von Galicien im Nordwesten Spaniens hat angekündigt, dass die Covid-19-Impfung für alle 2,7 Millionen Einwohner:innen verpflichtend sein soll. Das gab Galiciens Regionalpräsident Alberto Nuñez Feijóo am Dienstag auf einer Pressekonferenz bekannt. Seine Regierung arbeitet bereits seit November an einem entsprechenden Gesetzentwurf.

Demnach sollen Impfverweigerer mehrere Tausend Euro Strafe zahlen müssen. Wird der Verstoß als "geringfügiges Vergehen" eingestuft, wird eine Strafe von 1.000 bis 3.000 Euro fällig. In Fällen, in denen der Verstoß "ein Risiko oder einen ernsthaften Schaden für die Gesundheit der Bevölkerung darstellt", kann die Strafe von 3.000 € bis 60.000 € reichen.

Das spanische Gesundheitsministerium das die Covid-19-Impfung nicht zur Pflicht gemacht. Die spanische Regierung in Madrid hatte aber im Dezember beschlossen, eine Liste derjenigen zu führen, die die Impfung verweigern.

Kroatien beginnt mit der Massenimmunisierung

Lange Schlagen vor den Impfzentren in Zagreb. Nachdem in Kroation seit Ende Dezember medizinisches Personal und Senioren:innen gegen Covid-19 geimpft wurden, hat die Hauptstadt Zagreb jetzt mit der Auslieferung von Impfstoffen für die Massenimmunisierung begonnen. Die städtischen Gesundheitsbehörden wollen diese Woche 17.000 Einwohner:innen impfen.

Kroatien hat bisher die Vakzine von Pfizer-BioNTech und AstraZeneca eingesetzt, erwägt aber wegen der schleppenden Lieferung den russischen Impfstoff Sputnik zu kaufen, sobald dieser von der Europäischen Arzneimittelbehörde zugelassen ist.

In einem der Zentren in Zagreb hilft Sanja Musić Milanović die Frau des Präsidenten Zoran Milanović, bei den Impfungen, sie ist Epidemiologin.

Sanja Musić Milanović: "Was wir über alle Impfstoffe ohne Ausnahme wissen, ist: Jeder Impfstoff, den Sie bekommen, schützt Sie vor der Intensivstation, vor Beatmungsgeräten und vor einem nicht von Gott gegebenen tödlichen Ausgang. Ich denke, das ist für jeden das Wichtigste."

In Portugal kommt weitere Unterstützung aus Deutschland an

In Lissabon ist am Dienstag ein zweites Team von Bundeswehrsanitätern gelandet. Die acht deutschen Ärzte:innen und 18 Krankenpfleger und Krankenschwestern lösen das Team ab, das seit Anfang Februar in Portugal hilft.

Das unter Personalmangel leidende öffentliche Gesundheitssystem war im Januar nach dem Ausbruch der britischen Covid-19-Variante an seine Grenzen gestoßen.

Portugals Vize-Verteidigungsministerin, Catarina Sarmento e Castro, begrüßte Helfer aus Deutschland: "Die Sonne und die Hoffnung, mit der wir sie begrüßen, dürfen uns nicht vergessen lassen, dass die Gesundheitsdienste diese Hilfe immer noch brauchen."