Covid-Krise: Ex-Premier Johnson entschuldigt sich für "Schmerzen und Verluste"

Boris Johnson auf dem Weg zur Anhörung am 6.12.23
Boris Johnson auf dem Weg zur Anhörung am 6.12.23 Copyright Jordan Pettitt/AP
Von Euronews
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Der ehemalige britische Premier Boris Johnson hat sich bei einer Anhörung für "Schmerzen und Verluste" während der Pandemie entschuldigt.

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Der ehemalige britische Premier Boris Johnson hat sich bei einer Anhörung für "Schmerzen und Verluste" während der Pandemie bei Angehörigen von Verstorbenen entschuldigt.

Johnson muss sich an diesem Mittwoch vor der "Covid-19 Inquiry" verantworten, eine Untersuchungskommission, die Johnson noch als Premier selbst ins Leben gerufen hatte. Unter Vorsitz der früheren Richterin Heather Hallett werden seit Wochen hochkarätige Zeugen wie Ex-Minister befragt. Ein Urteil kann die Richterin nicht fällen.

Johnson wird vorgeworfen, gegen Corona-Beschränkungen verstoßen zu haben und zu lange mit der Verhängung des ersten Lockdowns gewartet zu haben.

Der 59-Jährige weist die diversen Vorwürfe zurück und beruft sich darauf, er sei dem Rat von Wissenschaftlern gefolgt. Im Mitelpunkt der Untersuchung steht die Frage, ob das Land ausreichend auf die Pandemie vorbereitet war.

Im Vereinigten Königreich starben laut Sterbeurkunden etwa 227 000 Menschen an Covid-19.

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