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Spürhunde in Not: Die Ausbildung geht weiter

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Von Nóra Shenouda
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Spürhunde in Not: Die Ausbildung geht weiter
Copyright  ACHMAD IBRAHIM/AP
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Lora wird zum Spürhund ausgebildet. In Ungarn, etwa 30 Kilometer von Budapest entfernt. Hier trainiert auch Symba, das Tier gehört zu den Top-5 ausgebildeten Rettungshunden der Welt. Doch wegen der Coronakrise gibt es jetzt vor allem finanzielle Probleme:

Laszlo Balazs arbeitet mit dem weltberühmten Symba und er sagt: "Wir sind in den sozialen Medien vertreten. Wir haben ein Projekt, das wir umsetzen wollen: Wenn alle, die uns auf Facebook ein Like gegeben haben, pro Monat zwei Euro spendeten, dann wären alle unsere Probleme gelöst." Die Hunde haben auch eine Webseite: "kutato-mento", auf der man spenden kann.

Insgesamt werden hier im Moment 17 Hunde ausgebildet. Polly arbeitet bereits bei der Polizei. Sie ist ein Leichenspürhund.

Und Symba war schon international im Einsatz, wurde bis nach Asien geflogen, um zu helfen, Vermisste zu finden und hat eine fast 100-prozentige Erfolgsquote mit seiner Spürnase. Schließlich riecht er 10.000 - fach so gut wie ein Mensch. Foto-Gallerie von Symba hier

Hundetrainerin Tímea Balázs-Vidáts meint: "Die gesamte Ausbildung dauert zwei Jahre. Wir arbeiten täglich drei bis vier Stunden mit ihnen. Am Wochenende auch länger. 6 bis 7 Stunden können es da schon mal werden."

Einen Hund auszubilden, dafür braucht man viel Zeit, Hingabe und Liebe.

Trotz der Schwierigkeiten machen sie weiter. Die Hunde und ihre Ausbilder sind bereit, jederzeit und sofort bei Unglücken zu helfen. Ohne die Hunde wären viele Einsätze sinnlos.