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Neue Sorgen um Impfstoffe von AstraZeneca und Johnson & Johnson

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Impfung mit Johnson & Johnson in New York
Impfung mit Johnson & Johnson in New York   -   Copyright  Mary Altaffer/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved.
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Die Europäische Arzneimittelagentur EMA untersucht jetzt auch Fälle von Blutgerinnseln, die nach Impfungen mit dem Vakzin von Johnson & Johnson aufgetreten sind.

Bisher ist die Rede von vier schwerwiegenden Erkrankungen - eine davon verlief tödlich. In den USA haben bereits etwa fünf Millionen Menschen den Impfstoff des US-Pharmakonzerns Johnson & Johnson bekommen. Damit ist die Zahl der von schweren Nebenwirkungen Betroffenen weiterhin extrem niedrig. Bei dem Vakzin von Johnson & Johnson ist nur eine Impf-Dosis notwendig.

Die Weltgesundheitsorganisation hatte den Impfstoff weltweit zum Einsatz gegen Covid-19 empfohlen.

Bisher wird der Impfstoff von Johnson und Johnson nur in den USA eingesetzt - er ähnelt dem Vakzin von AstraZeneca.

Offenbar weitere seltene Nebenwirkung von AstraZeneca: Kapillarlecksyndrom

Nach AstraZeneca-Impfungen sind offenbar auch fünf Fälle des sogenannten Kapillarlecksyndroms vorgekommen. Dieses ist eine schwere Kreislaufstörung mit plötzlich sinkendem Blutdruck. Sie kann Ödeme auslösen. Durch das Kapillarlecksyndrom kann es zu intervallartigen hypovolämischen Schocks kommen.

Auch dazu hat die EMA Untersuchungen eingeleitet.

Laut Informationen der Nachrichtenagentur AP versucht die EU-Kommission vorausschauend, 1,8 Milliarden Dosen Impfstoffe der "zweiten Generation" zu bestellen.Diese sollten auch gegen die Mutanten des Coronavirus wirken.