Eilmeldung
Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

"Blindflug vermieden" - Einigung zwischen IAEA und Teheran

Von Euronews mit dpa
euronews_icons_loading
Symbolfoto für das iranische Atomprogramm
Symbolfoto für das iranische Atomprogramm   -   Copyright  AP/AP
Schriftgrösse Aa Aa

Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA darf das iranische Atomprogramm weiter eingeschränkt überwachen.

Beide Seiten einigten sich in Wien auf eine Verlängerung der aktuellen Inspektionsregeln bis zum 24. Januar. Ohne die Verständigung wäre nach Ansicht westlicher Experten das iranische Atomabkommen von 2015 gefährdet gewesen.

IAEA-Chef Rafael Grossi sagte bei der anschließenden Pressekonferenz, mit dem Verhandlungserbenis habe man einen Übergang in den kompletten Blindflug vermieden: "Das ist so etwas wie ein Notbehelf, den wir uns ausgedacht haben, um diese Überwachungsaktivitäten fortzusetzen und gleichzeitig die Tatsache anzuerkennen, dass es, wie Sie sich alle erinnern, ein vom Parlament der Islamischen Republik Iran verabschiedetes Gesetz gab, das eine Reihe von Rechten außer Kraft setzte. Also mussten wir einen Weg finden."

Noch in dieser Woche sind in Wien weitere Gespräche geplant, um über den Wiedereintritt der USA in das Atomabkommen und nukleare Einschränkungen im Iran zu verhandeln. Beteiligt sind Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland und China.