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Abschlussbericht im Wirecard-Skandal

Von Euronews
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Logo von Wirecard in München, 20.07.2020
Logo von Wirecard in München, 20.07.2020   -   Copyright  Matthias Schrader/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.
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Im Wirecard-Skandal hat der Untersuchungsausschuss seinen Abschlussbericht vorgestellt, am Freitag debattiert der Bundestag darüber.

Demnach liegt die politische Verantwortung für den milliardenschweren Finanzskandal nach Ansicht von Union und Opposition vor allem bei SPD-Kanzlerkandidat und Bundesfinanzminister Olaf Scholz sowie den Wirtschaftsprüfern von Ernst & Young.

Der Untersuchungsausschuss sollte klären, ob Aufsichtsbehörden und die Bundesregierung zu wenig unternommen haben, um Verdachtsfällen bei Wirecard früher und entschiedener nachzugehen.

Der Zahlungsdienstleister hatte Ende Juni 2020 Insolvenz angemeldet. Er soll zuvor jahrelang die Bilanzen gefälscht haben.

Den Gesamtschaden schätzen Abgeordnete auf 20 Milliarden Euro. Gegen die Wirecard-Vorstände waren Haftbefehle erlassen worden. Ex-Vorstand Jan Marsalek befindet sich weiterhin auf der Flucht.

Der im Oktober eingesetzte Ausschuss hatte monatelang die Vorkommnisse rund um den insolventen einstigen Dax-Konzern aufgearbeitet. Dabei wurden vor allem das Vorgehen der Bundesregierung und der ihr unterstehenden Behörden untersucht.