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Gerhard Schröder und sein Manifest für die Currywurst: ein Spruch geht viral - 5 Tweets

Currywurst mit Pommes Frites - Symbolbild
Currywurst mit Pommes Frites - Symbolbild Copyright Roberto Pfeil/AP2009
Copyright Roberto Pfeil/AP2009
Von Kirsten Ripper mit dpa, Twitter
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Ex-Kanzler Gerhard Schröder hat Currywurst mit Pommes als "Kraftriegel der Facharbeiterin und des Facharbeiters in der Produktion" bezeichnet, weil eine VW-Kantine in Wolfsburg auf fleischloses Essen umstellen will.

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Ex-Bundeskanzler Gernard Schröder lässt sich nicht nur im ärmellosen Anorak in der heimischen Küche in Hannover fotografieren, der 77-Jährige ist jetzt vehementer Verteidiger der Currywurst. 

Nachdem der Autobauer VW angekündigt hatte, dass es in einer der Werkskantinen in Wolfsburg kein Fleisch und somit auch keine Currywurst mehr geben werde, hatte Schröder eine Art Manifest für die Currywurst auf LinkedIn veröffentlicht. 

Darin heißt es unter dem Hashtag #rettetdieCurrywurst: "Currywurst mit Pommes ist einer der Kraftriegel der Facharbeiterin und des Facharbeiters in der Produktion. Das soll so bleiben. Wenn ich in Berlin bin, führt mich mein erster Weg meist zu einer der hervorragenden Currywurstbuden. Auch in Hannover gibt es exzellente Currywürste. Darauf will ich nicht verzichten, und ich denke: viele andere wollen das in ihren Betriebskantinen auch nicht."

Der ehemalige BILD-Chefredakteur Kai Diekmann (57) meint, der Spruch mit dem "Kraftriegel" sei "halt ein epischer Gerhard-Schröder-Satz, den es gilt, für die Nachwelt zu erhalten".

Andere Twitter-User:innen sehen den Altkanzler bereits in einer Imbissbude in Wolfsburg.

Gehört die Frittenbude ganz einfach zur Sozialdemokratie?

Der CDU-Europa-Abgeordnete Dennis Radtke schlägt den Bogen von Schröder zu Laschet und meint, Deutschland brauche endlich wieder einen Kanzler, der den Wert der Currywurst zu schätzen wisse.

Und ob der Schröder-Spruch tatsächlich als Wahlkampfhilfe für die SPD gedacht war?

Zahlreiche Menschen - wie die Lehrerin Isabell Stahlhut - finden allerdings auch, dass es wichtigere Probleme gibt als das mit der Currywurst in einer von sieben VW-Kantinen, in der das Gericht eh nur einmal pro Woche auf der Speisekarte stand.

Laut Volkswagen wollen die betroffenen Beschäftigten mehr vegetarische und vegane Gerichte. Und das Unternehmen will sich nachhaltiger präsentieren - am Standort in Hannover sei das nahezu fleischfreie Konzept schon umgesetzt. Ob Gerhard Schröder dort jetzt mal vorbeischaut?

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