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Macht sich nach "Triell" Frust bei Laschet breit? - "Gar nicht"

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Von Euronews mit dpa
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Angela Merkel und Armin Laschet nach der CDU-Präsidiumssitzung an diesem Montag
Angela Merkel und Armin Laschet nach der CDU-Präsidiumssitzung an diesem Montag   -   Copyright  Michael Kappeler/(c) dpa Pool
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Der Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet sieht sich nicht als Verlierer des ersten TV-Dreikampfes ("Triell") um die deutsche Kanzlerschaft.

Jetzt werde endlich über Themen geredet, sagte der CDU-Vorsitzende im Anschluss an eine Präsidiumssitzung seiner Partei in Berlin: "Lassen wir doch die Wähler entscheiden, was sie kanzlerisch finden. Also kanzlerisch ist nicht, wenn man die Raute nachmacht. Wenn man Politik von Angela Merkel will, muss man auch in den Inhalten wegkommen von diesem völlig staatorientierten SPD-Wahlprogramm. Und davon hab ich gestern nichts gemerkt, ich hab auch ihn nicht als...aber ich will ihn nicht bewerten, aber dass das nun ein Feuerwerk der Ideen war, hab ich nicht gespürt."

Gemäß einer repräsentativen Forsa-Umfrage unter wahlberechtigten Zuschauenden hatte über ein Drittel von ihnen Olaf Scholz als Gewinner des "Triells" gesehen. 30 Prozent sprachen sich für die Kandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, Annalena Baerbock, aus und ein Viertel der Zuschauenden entschied sich für Laschet.

Auf die Frage, wie frustrierend das Ergebnis für ihn gewesen sei, antwortete Laschet: "Gar nicht. Es haben fünf Millionen Menschen zugeschaut, um die geht es mir. Um Menschen. Man kann sich ja mal damit beschäftigen, wias bei der Umfrage wie erfragt wird. Das ist ein Mechaniusmus. Das werden Journalisten sicher mal nachfragen. Für mich sind die Menschen, die sich das anschauen, die Rückmeldung geben und die erkannt haben, für was wir stehen, entscheidend."

Ein ausdrückliches Lob gab es von CSU-Chef Markus Söder: Laschets Auftritt sei genau das gewesen , was man sich erhofft habe.