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Wenn der Orden zum Frühwarnzentrum passt: Merkel von WHO geehrt

Kanzlerin Angela Merkel bei der WHO-Ehrung in Berlin an der Charité
Kanzlerin Angela Merkel bei der WHO-Ehrung in Berlin an der Charité Copyright Michael Sohn/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
Copyright Michael Sohn/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
Von Euronews mit dpa
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Angela Merkel und die WHO haben das Pandemie-Frühwarnzentrum eingeweiht, das vorerst an der Charité angesiedelt ist. Später zieht es in einen eigenen Campus nach Kreuzberg. Die Herausforderungen sind riesig, die Erwartungen aber auch.

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Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus haben das neue Pandemiefrühwarnzentrum der Weltgesundheitsorganisation in Berlin eingeweiht.

Potenziell tödliche Erreger sollen durch dessen Arbeit früher erkannt werden können als vor der Corona-Pandemie.

Merkel präzisierte: "Es geht, das haben wir ja in dieser beeindruckenden Diskussion hier gehört, darum, weltweit Daten zu erheben, zu sammeln, auszuwerten. Und die Erkenntnisse dieses zentrums sollen zusammen mit allen Staaten geteilt werden. Die Covid-Pandemie hat ja auch gezeigt, wieviel wir bewirken können, wenn wir unsere Kräfte wirklich auch bündeln. Expertinnen und Experten auf der ganzen Welt haben ja in einer wirklich beeindruckenden Geschwindigkeit ihr Wissen vergrößert und auch immer wieder geteilt, um das Coronavirus zu entschlüsseln."

Begleitet wurde die Zeremonie von einer Ehrung für Angela Merkel. Sie erhielt für ihre "Verdienste um die Gesundheit der Weltbevölkerung" den "WHO Global Leadership Award".

Das WHO-Institut ist zunächst an der Charité angesiedelt, wird aber demnächst in einen eigenen Komplex iin Berlin-Kreuzberg ziehen. Direktor wird der in Deutschland geborene nigerianische Epidemiologe Chikwe Ihekweazu, der bislang die Gesundheitsbehörde Nigerias leitet.

WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus sagte in seiner Rede: _"Viren müssen sich schnell verbreiten, aber die Impf-Daten können sich noch schneller verbreiten. Mit den richtigen Informationen können Länder und Gemeinden den aufkommenden Risiken einen Schritt voraus sein und Leben retten. Verstädterung, Entwaldung und Klimawandel erhöhen das Risiko von Zoonosen." _

Der WHO-Direktor bedankte sich ausdrücklich beim Kooperationspartner ´Charité, mit dem auch längerfristig zusammengearbeitet werden soll. Die Kurzform des Zentrums ist "WHO-.Hub".

Die Pandemie-Prävention basiert vorrangig auf der Erhebung von Unmengen von Daten mithilfe künstlicher Intelligenz.

Die Erfassungen betreffen aber nicht nur Krankheiten von Mensch und Tier, sondern auch Verhaltensänderungen, Klimawandelfolgen, oder Bevökerungsverschiebungen. Der Vorsatz: Risiken frühzeitig erkennen und bewerten.

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