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KFOR Einsatz: Serbien-Kosovo Kleinkrieg um KFZ-Kennzeichen beigelegt

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Von Zoltan Siposhegyi
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KFOR Einsatz: Serbien-Kosovo Kleinkrieg um KFZ-Kennzeichen beigelegt
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Serbien und das Kosovo haben eine Vereinbarung zur Deeskalation der Spannungen an der gemeinsamen Grenze getroffen, so ein Vermittler der EU. Hintergrund ist ein Streit um Kfz-Kennzeichen.

Letzte Woche hatten Spezialkräfte der kosovarischen Polizei begonnen, an den Grenzübergängen eine neue Vorschrift durchzusetzen, wonach serbische Nummernschilder von einreisenden Autos entfernt werden müssen. Pristina hatte erklärt, man tue nur das, was Belgrad in den letzten zehn Jahren auch getan habe. Aus Protest blockierten im Kosovo lebende Serben die Grenze. EU Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, auf einer Reise durch die Balkanregion - begrüßte das Abkommen.

Ich habe diese Fragen mit Präsident Vucic und Premierminister Kurti besprochen. Und es ist sehr positiv, dass sie eine Einigung erzielt haben, um die Spannungen im Norden des Kosovo zu lösen.
Ursula von der Leyen
EU-Kommissionspräsidentin

Die Lage an der Grenze eskalierte zusehends, serbische Militärjets und Hubschrauber flogen in der Nähe zum Kosovo Manöver, um Stärke zu demonstrieren. Laut Abkommen mit seinem Drei-Punkte-Plan wird die von der NATO geführte Friedensmission im Kosovo KFOR an der Grenze stationiert, die Spezialeinheiten der kosovarischen Polizei ziehen sich zurück und die Blockaden der Kosovo-Serben werden aufgelöst.