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Rechtsextreme Bürgerwehr: 50 Platzverweise an Grenze zu Polen

Eine Festnahme in Groß Gasterose vor dem geplanten "Grenzgang" der Rechtsextremen
Eine Festnahme in Groß Gasterose vor dem geplanten "Grenzgang" der Rechtsextremen Copyright screengrab via EVN
Copyright screengrab via EVN
Von Euronews mit AP, dpa
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Die Polizei in Brandenburg hat mehrere Dutzend Rechtsextreme davon abgehalten, Streife im Grenzgebiet zu Polen zu laufen. Sie wollten offenbar aus Belarus Geflüchtete stellen oder sogar angreifen. Darauf deuten sichergestellte Waffen.

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Das deutsch-polnische Grenzgebiet in Brandenburg ist in den Fokus von Innenminister Horst Seehofer gerückt. Er erwägt die Einführung von Grenzkontrollen, sollte der Zustrom von Flüchtenden aus Belarus über Polen anhalten.

Doch eine "Bürgerwehr" an der Grenze zu Polen wollen die Behörden nicht.

Dutzende Rechtsextreme, die sich im Ort Groß Gasterose zu einem sogenannten Grenzgang trafen, wollten eigenmächtig gegen Geflüchtete vorgehen. 

Doch bevor sie im Namen der rechtsextremen Splitterpartei "Der Dritte Weg" zur Tat schreiten konnten, machte ihnen die Polizei einen Strich durch die Rechnung.

Durch den Einsatz in der Nähe von Guben habe man verhindert, dass Privatpersonen das Gewaltmonopol des Staates für sich in Anspruch nehmen, sagte ein Polizeisprecher.

Die Grenzgänger hatten Waffen wie Schlagstöcke, ein Bajonett, eine Machete und Pfeffersprays dabei. Viele waren aus anderen Bundesländern zu der Aktion angereist. Gegen die mehr als 50 Beteiligten wurden Platzverweise ausgesprochen und Strafverfahren eingeleitet, auch wegen des Verwendens von Symbolen verfassungsfeindlicher Organisationen.

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