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Fischereistreit: London bestellt Botschafterin ein, Paris bittet EU um Hilfe

Fischereistreit: London bestellt Botschafterin ein, Paris bittet EU um Hilfe
Copyright AP Photo/Kirsty Wigglesworth, Pool
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Von Euronews mit dpa
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Nächster Akt im Fischereidrama: London bestellt Frankreichs Botschafterin ein, Paris bittet die EU um Unterstützung.

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Der Fischereistreit zwischen Paris und London schlägt auch beim G20-Gipfel Wellen. Morgen wollen Emmanuel Macron und Boris Johnson in Rom darüber sprechen.

"Verstoß gegen Völkerrecht"

Nachdem Frankreich einen britischen Kutter festgesetzt hat und mit scharfen Kontrollen und Sanktionen gegen britische Fischer droht, hat nun London die französische Botschafterin einbestellt. Die britische Regierung spricht von einem „möglichen Verstoß gegen das Völkerrecht“. 

Johnson betonte in Rom aber auch, dass "die Dinge, die Frankreich und das Vereinigte Königreich vereinen, wichtiger sind als die Dinge, die uns trennen. Und wir werden natürlich sehr eng mit unseren Freunden und Partnern zusammenarbeiten, um den Problemen auf den Grund zu gehen. Ich muss sagen, dass wir etwas besorgt sind, dass Frankreich gerade dabei sein könnte, das abgeschlossene Brexit-Handels- und Kooperationsabkommen zu verletzen, oder es bereits verletzt hat.

Frankreich wirft Großbritannien seinerseits vor, den Vertrag zu brechen und hat in einem Schreiben die EU-Kommission um Rückhalt gebeten. Die EU müsse nun Druck machen, damit London sich an die Abmachungen halte. 

Paris behauptet, dass London entgegen des Brexit-Deals vielen französischen Fischern noch keine Linzenz zum Fang in britischen Gewässern ausgestellt hat. London weist das zurück.

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