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Windstärke 10 im Fischereistreit zwischen Frankreich und Großbritannien

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Von Frank Weinert
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Windstärke 10 im Fischereistreit zwischen Frankreich und Großbritannien
Copyright  Photo : Michel Euler (Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved.)

Der britische Trawler „Cornelis Gert Jan“ darf nach Hause zurückkehren. Im Streit um die Fischereirechte nach dem Brexit war das Schiff eine Woche lang von Frankreich beschlagnahmt worden. Die Behörden in Le Havre haben den in Schottland registrierten Kammmuschelbagger am Vorabend der entscheidenden Gespräche zur Beilegung des Streits freigegeben.

Dennoch mahnte Frankreich Regierungssprecher Gabriel Attal: "Was wir vom Vereinigten Königreich erwarten, ist, dass es den Brexit-Deal respektiert, den es vier Jahre lang ausgehandelt und unterzeichnet hat. Das gilt für alle internationalen Abkommen, die für jede einzelne Maßnahme dieser Abkommen respektiert werden müssen, einschließlich der Fischereilizenzen."

Die Cornelis Gert Jan war festgesetzt worden, nachdem ihre Besatzung beschuldigt wurde, in französischen Gewässern zwei Tonnen Muscheln ohne entsprechende Lizenz gefischt zu haben.

Beide Regierungen drohen sich seit Wochen gegenseitig – wegen französischer Forderungen nach Fanglizenzen in britischen Gewässern. Letzte Woche verlängerte Frankreich eine Frist, um das Problem zu lösen. Die Gespräche werden an diesem Donnerstag wieder aufgenommen. Die französische Drohung aber bleibt, britische Schiffe aus einigen Häfen auszusperren und die Kontrollen von Schiffen und Lastwagen mit britischen Waren zu verschärfen. Es muss also eine Lösung her.