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Gewesslers 2000-Kilometer-Bahnfahrt zur COP26: "Sehr bequem gereist"

Archivaufnahme von Österreichs Umweltministerin Leonore Gewessler
Archivaufnahme von Österreichs Umweltministerin Leonore Gewessler Copyright Florian Schroetter/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
Copyright Florian Schroetter/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
Von Euronews mit AP
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Mit gutem Beispiel voran: Nach eigener Auskunft war die österreichische Umweltministerin Leonore Gewessler über 27 Stunden von Wien zum Tagungsort Glasgow unterwegs. Die Zeit im Zug habe sie gut genutzt.

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Zeitaufwendig, aber ziemlich CO2-neutral ist Österreichs Umweltministerin Leonore Gewessler zur Klimakonfernz COP26 nach Glasgow gereist. Gewessler durchquerte den halben Kontinent mit der Bahn und legte dabei einen Zwischenstopp in Brüssel ein.

Seit ihrer Amtsübernahme im vergangenen Jahr macht sich die Grünen-Politikerin für einen Ausbau des jahrelang brach gelegenen Nachtzug-Netzes in Europa stark.

Nach ihrer Ankunft auf dem Hauptbahnhof Glasgow gab Gewessler noch auf dem Bahnsteig Auskunft über den Reiseverlauf: "Wir sind gestern am Abend sehr gemütlich in den Nachtzug gestiegen in Wien, sind dann in der Früh in Brüssel angekommen. Ich hab den Tag in Brüssel genutzt für Termine mit der Kommission und mit meiner Kollegin, der belgischen Energieministerin und dann sind wir am späteren Nachmittag in Brüssel weggefahren und kommen jetzt in Glasgow an. Also in Summe sind das glaub ich 24 Stunden, 27 Stunden um ganz genau zu sein. Aber ich habe die Fahrt gut genutzt und bin sehr bequem gereist."

Gewessler betonte in Glasgow nach ihrer 2000-Kilometer-Fahrt, dass in wenigen Wochen auch die Nachtzug-Verbindung zwischen Wien und Paris wieder aufleben wird. 

In Österreich hat die Ministerin unlängst eine Jahresnetzkarte für den öffentlichen Verkehr aufgelegt. Das Ticket mit einem Grundpreis von 1095 Euro ist schon rund 130.000 Mal verkauft worden und hat damit die Erwartungen der Regierung weit übertroffen.

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