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Feierliche Enthüllung des WM-Countdowns: Noch 365 Tage bis Katar 2022

Die Enthüllung des WM-Countdowns fand vor der Skyline Dohas statt
Die Enthüllung des WM-Countdowns fand vor der Skyline Dohas statt Copyright screengrab SNTV
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Von Euronews mit dpa, AP
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Bei der Zeremonie vor der malerischen Skyline Dohas waren FIFA-Chef Gianni Infantino sowie die beiden früheren Weltklassekicker Marcel Desailly und David Beckham mit dabei. Katar griff für Beckhams WM-Engagement tief in die Schatulle.

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Katars prominentestes WM-Aushängeschild David Beckham durfte natürlich nicht fehlen bei der Enthüllung des Countdowns für das Fußballspektakel.

Englands früherer Weltklassespieler schloss für die Mission einen Zehnjahresvertrag mit dem Scheichtum ab, der ihm rund 180 Millionen Euro für seine Tätigkeit als Botschafter für Tourismus und Kultur garantiert.

Bei der Zeremonie vor der Skyline Dohas war auch der Chef des Fußball-Weltverbandes FIFA, Gianni Infantino, anwesend. 

Bis zum Jahresende sollen sieben der acht Stadien für "Katar 2022" fertiggestellt und eingeweiht werden: Ahmad Bin Ali, Al Bayt, Al Janoub, Al Thumama, Education City, Khalifa International und 974 (Ras Abu Aboud). Das Lusail-Stadion, Austragungsort des WM-Endspiels, folgt dann laut der Planung Anfang 2022. 

Dreizehn Länder haben sich bereits qualifiziert. Die zehn Gruppenersten der UEFA-Qualifikation, darunter Deutschland und die Schweiz, sowie aus der Südamerikagruppe Brasilien und Argentinien. Katar ist als Gastgeber automatisch mit von der Partie.

Amnesty: Menschenrechtsverletzungen bleiben ein Thema

Schon seit Jahren wird die WM-Vergabe an das Scheichtum von Menschenrechtlern kritisiert. Angeprangert werden Ausbeutung und Misshandlungen der Heerscharen von überwiegend aus Asien stammenden Arbeitern.

Amnesty International kritisierte erst in der vergangenen Woche, dass trotz offiziell angekündigter Reformen im Jahr 2017 alte missbräuchliche Praktiken in Katar wieder aufgetaucht seien.

Alle bisherigen Fortschritte würden zunichte gemacht, wenn Katar die Maßnahmen nicht durchsetze und ausbeuterische Arbeitgeber nicht zur Rechenschaft ziehe, heißt es im "Katar: Reality Check 2021" von Amnesty International.

Die britische Zeitung "The Guardian" berichtete bereits vor mehreren Jahren, seit 2010 seien über 6.500 ausländische Beschäftigte in Katar ums Leben gekommen. Die meisten von ihnen stammten aus Indien und Nepal.

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