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Tornados in Kentucky: Mehr als 100 Tote befürchtet - Kerzenfabrik völlig zerstört

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Von euronews
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Feuerwehrleute suchen in den Trümmern einer Kerzenfabrik in Mayfield nach Menschen
Feuerwehrleute suchen in den Trümmern einer Kerzenfabrik in Mayfield nach Menschen   -   Copyright  Gerald Herbert/The Associated Press

Nach dem Durchzug von vier Tornados werden im US-Bundesstaat Kentucky mehr als 100 Tote befürchtet. Das sagte Gouverneur Andrew Beshear. Bisher habe man noch keine Gewissheit über die Opferzahlen, betonte er. Mehr als 1000 Häuser wurden zerstört.

US-Präsident Joe Biden stimmte dem Nothilfegesuch des Bundesstaates zu und machte damit den Weg für zusätzliche Hilfsmaßnahmen frei.

Mark Humphrey/The Associated Press
Trümmer vor einem Gerichtsgebäude in MayfieldMark Humphrey/The Associated Press

Nationalgarde ausgerückt

Der Gouverneur von Kentucky sagte, die Nationalgarde sei mit einem mehr als 300-köpfigen Aufgebot ausgerückt. Die Einsatzkräfte gingen von Haus zu Haus, sie suchten nach Überlebenden und Opfern, um dann zumindest den Angehörigen die Todesnachricht überbringen zu können. Beshear forderte wegen der hohen Anzahl an Verletzten zu Blutspenden auf.

Gerald Herbert/The Associated Press
Der Sturm kippte diese Eisenbahnwaggons umGerald Herbert/The Associated Press

Betroffene werden notdürftig versorgt. Viele Orte waren wegen beschädigter Verkehrswege zunächst unzugänglich, Wegen gekappter Leitungen kam es zu Stromausfällen.

Mayfield: Von einer Kerzenfabrik blieben fast nur Trümmer

Der Sturm machte eine Kerzenfabrik in Mayfield dem Erdboden gleich. Mindestens acht Menschen kamen hier ums Leben. Die Belegschaft des Werks fuhr Zusatzschichten, um die Nachfrage vor dem Weihnachtsfest bedienen zu können. „Das kann man mit Worten nicht beschreiben", sagt ein Mann. Er sei freiwilliger Feuerwehrmann, alles sei zerstört worden.