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Bundestag: Streit um Covid-19-Impfpflicht - Hunderte bei Kundgebung

Impfstelle in Duisburg
Impfstelle in Duisburg Copyright Martin Meissner/ The Associated Press
Copyright Martin Meissner/ The Associated Press
Von euronews
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Bundesgesundheitsminister Lauterbach will die allgemeine Impfpflicht.

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Eine mögliche allgemeine Covid-19-Impfpflicht spaltet Deutschland. Gesundheitsminister Karl Lauterbach will, dass sie kommt. In der Bundestagsdebatte bekam er Unterstützung.

Kirsten Kappert-Gonther von Bündnis 90/Die Grünen sagte: „Wäre die Impfkampagne motivierender, aufsuchender gewesen wie im schönen Bundesland Bremen, dann müssten wir diese Debatte möglicherweise gar nicht führen. Jetzt aber stehen wir in der Verantwortung, die bestehenden Impflücken zu schließen“

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Heike Baehrens (SPD) äußerte sich ebenfalls in der Debatte: „Eine allgemeine Impfpflicht ab 18, sendet die klare Botschaft: Wir alle stehen in der Verantwortung für einander."

Aus der Opposition gab es teils Zweifel, teils deutliche Ablehnung.

Tino Sorge von der CDU sagte: „Es muss doch vor allem darum gehen, neben der Frage des ob einer Impfpflicht auch zu diskutieren, wie denn diese Impfpflicht aussehen könnte. (...) Und da hätte ich mir gewünscht, dass der Bundesgesundheitsminister nicht nur in Talkshows eine Meinung äußert und sagt 'allgemeine Impfpflicht', sondern dass er auch mal sagt: Wie stellt er sich das denn vor?"

AfD-Politiker Tino Chrupalla forderte von der Bundesregierung: „Geben Sie den Bürgern endlich Antworten zu den Wirkungen und auch Nebenwirkungen der Impfung. Deren Wirksamkeit und Sicherheit werfen viele Fragen auf. (...) Eine Impfpflicht jedenfalls lehnen wir sowohl für einzelne Berufsgruppen, als auch allgemein vollständig ab.“

Nach Angaben der Polizei beteiligten sich in der Berliner Innenstadt mehrere hundert Menschen an Kundgebungen gegen eine allgemeine Impfpflicht.

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