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Klappt die Wahl im 4. Durchgang? Italien sucht einen Staatspräsidenten

Im 4. Anlauf soll die Wahl an diesem Donnerstag klappen
Im 4. Anlauf soll die Wahl an diesem Donnerstag klappen Copyright Alberto Pizzoli/AP
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Von Giorgia OrlandiEuronews mit dpa
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Die meisten Stimmen in den bisherigen drei Durchgängen konnte ausgerechnet ein Politiker auf sich vereinen, der gar nicht in das höchste Amt will.

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In Italien ist auch der dritte Anlauf zur Wahl eines Staatspräsidenten gescheitert. Wie schon bei den ersten beiden Abstimmungen schaffte es auch am Mittwoch kein Kandidat, zwei Drittel der Stimmen der 1009 Wahlleute auf sich zu vereinen. 

Weil es Uneinigkeit über einen gemeinsamen Kandidaten gab, wurden im dritten Durchgang hunderte Stimmzettel unausgefüllt abgegeben.412 Wahlscheine waren deshalb ungültig. Im nächsten Wahlgang reicht statt einer Zweidrittel- die absolute Mehrheit. Allerdings waren die Parteien am Mittwoch noch weit von einer Einigung entfernt.

Mattarella: Macht er doch weiter?

Die meisten Stimmen bei den bisherigen Wahlrunden konnte Amtsinhaber Amtsinhaber Sergio Mattarella auf sich vereinen, der aber eine zweite Amtszeit klar ausgeschlossen hat. Viele wünschen sich ihn trotzdem als Staatsoberhaupt, um die Regierung Draghi nicht durch Kampfabstimmungen zu schädigen. 

Unter anderem lehnt der Mitte-Links-Block alle drei bislang präsentierten Kandidaten der Mitte-Rechts-Parteien ab. Die drei rechten Parteien gaben erstmals unterschiedliche Empfehlungen an ihre Wahlmänner und -frauen ab.

An diesem Donnerstag folgt ab 11 Uhr der vierte Versuch. Euronews-Korrespondentin Giorgia Orlandi kommentierte in Rom: _"_Während der vierten Auszählung werden wir verstehen, ob die Mehrheitskräfte in diesen Stunden eine Einigung gefunden haben und ob sie bereit sind, mit einem Kandidaten herauszukommen, auch weil die Namen, die genannt wurden, nicht die notwendige Zustimmung erreicht haben. Dies liegt auch daran, dass im nächsten Wahlgang nur noch eine absolute Mehrheit für die Wahl des Präsidenten erforderlich ist."

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