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Euronews-Reporterin in Kiew: "Wer nicht im Bunker ist, kämpft an der Seite der Armee"

In einem Vorort der Hauptstadt der Ukraine
In einem Vorort der Hauptstadt der Ukraine Copyright Serhii Nuzhnenko/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved.
Copyright Serhii Nuzhnenko/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved.
Von Valérie GauriatEuronews
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Die Stimmung in der Hauptstadt der Ukraine beschreibt Euronews-Reporterin Valérie Gauriat mit zwei Worten: Angst und Entschlossenheit.

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Euronews-Reporterin Valérie Gauriat ist im Zentrum von Kiew. In den wenigen Stunden am Tag, an denen sie den Schutzraum verlassen darf, berichtet sie von der Lage in der ukrainischen Hauptstadt. Die Bewohnerinnen und Bewohner von Kiew versuchen dann, schnell etwas einzukaufen, doch viele Regale in den Lebensmittelläden sind inzwischen leer.

Valérie Gauriat erklärt:

"Ich würde die Stimmung hier mit zwei Worten beschreiben, nämlich Angst und Entschlossenheit. Angst, denn die Bilder, die wir von den Konvois sehen, die in Kiew ankommen, sind in der Tat sehr, sehr beunruhigend für die Bevölkerung hier.

Viele haben ihre Verwandten in sicherere Teile der Ukraine geschickt, obwohl man angesichts der zahlreichen Bombenanschläge und Explosionen, von denen wir im ganzen Land gehört haben, nicht mehr weiß, was ein sicherer Ort in der Ukraine ist.

Diejenigen, die in Kiew bleiben, leben zum Teil buchstäblich in Bunkern, andere, die zu Hause geblieben sind, mobilisieren sich. Im Allgemeinen ist die Bevölkerung, die noch in Kiew ist, vollständig mobilisiert und bereit, an der Seite der ukrainischen Armee zu kämpfen."

Emilio Morenatti/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved
Auf dem Weg zum Bahnhof in Kiew am 2. März 2022Emilio Morenatti/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved

Viele Frauen und Kinder versuchen auch weiterhin, die ukrainische Hauptstadt und das Land zu verlassen. Männer über 18 Jahren dürfen nicht über die Grenze, denn sie sollen helfen, die Ukraine zu verteidigen.

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