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Verhandlungsmarathon in Brüssel: Scholz fordert mehr Unterstützung für ukrainische Flüchtlinge

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Von euronews
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Von links nach rechts: EU-Ratspräsident Charles Michel, US-Präsident Joe Biden und deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz.
Von links nach rechts: EU-Ratspräsident Charles Michel, US-Präsident Joe Biden und deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz.   -   Copyright  Olivier Matthys/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved

Der Verhandlungsmarathon in Brüssel mit G7- und NATO-Treffen findet zumindest auf europäischer Ebene seine Fortsetzung. Die Tagung des Europäischen Rates geht an diesem Freitag in die zweite Runde. Denkbar ist, dass sich die EU-Staaten auf weitere Sanktionen gegen Russland verständigen.

In einer Schlusserklärung nach dem G7-Treffen hieß es, man sei nach wie vor über die verheerenden Angriffe auf die ukrainische Bevölkerung und die zivile Infrastruktur entsetzt. Und man begrüße die Ermittlungen der internationalen Stellen, einschließlich der vor dem Internationalen Strafgerichtshof.

G7-Treffen: Sanktionen im Mittelpunkt - USA und Großbritannien handeln

Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz sagte: „Als G7 fordern wir zudem weitere Länder auf, Maßnahmen zur Unterstützung sowie humanitäre Hilfe beizutragen. Europa schultert hier vieles, aber wir brauchen wirklich eine globale Anstrengung. Als führende Industrienationen sehen wir es als unsere Pflicht an, Flüchtende aus der Ukraine aufzunehmen und sie zu schützen. Alle G7-Staaten sehen diese Pflicht und wollen ihr gerecht werden. Wir bitten auch weitere Staaten, Kriegsflüchtlinge aufzunehmen.“

Lebensmittelengpässe und Hungersnöte: Wie sich der Krieg auf den Alltag auswirkt

Biden: „Nahrungsmittelknappheit -  es wird dazu kommen"

Weltweit spürbar könnten die Auswirkungen auf die Lebensmittelversorgung sein.

US-Präsident Joe Biden erläuterte: „Bezüglich einer Nahrungsmittelknappheit: Wir haben darüber gesprochen, es wird dazu kommen. Der Preis dieser Sanktionen lastet nicht nur auf Russland, sondern auf sehr vielen Ländern, darunter sind europäische Länder und auch unser Land."

Auf der Vollversammlung der Vereinten Nationen ist mehrheitlich für eine Resolution gestimmt worden, in der unter anderem ein sofortiges Ende der Feindseligkeiten gefordert wird. 140 Länder billigten den vorgelegten Text, es gab 38 Enthaltungen und fünf Nein-Stimmen (Russland, Syrien, Belarus, Nordkorea, Eritrea).