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Kampf gegen Inflation: USA wollen Markt mit Öl überschwemmen

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Von Euronews
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Symbolbild   -   Copyright  Charlie Riedel/Associated Press

Die USA sind bereit, den heimischen Markt mit Öl zu überschwemmen, um die hohen Benzinpreise unter Kontrolle zu bringen. US-Präsident Joe Biden will bis zu eine Million Barrel pro Tag über einen Zeitraum von sechs Monaten aus den strategischen Reserven des Landes freigeben. Die Reserven werden auf 568 Millionen Barrel geschätzt.

Erst die Corona-Pandemie, jetzt der Krieg in der Ukraine - die Krisen treiben die Preise für Energie, Benzin und Lebensmittel in die Höhe. 

Die Popularität des US-Präsidenten sinkt mit steigender Inflation im Land - im Februar hatte die Teuerungsrate ein 40-Jahres-Hoch erreicht. Die hohen Energie- und Kraftstoffpreise befeuern die Inflation. Am Donnerstag erläutert die US-Regierung ihre Pläne, um die Preise zu drücken.

Die Erwartung einer massiven Freigabe von Reserven hat den Preis für ein Barrel Rohöl aus Texas am Donnerstag bereits um 5 Prozent auf knapp 102 Dollar (101,74) fallen lassen. Vor drei Wochen lag er noch bei 125. Bislang ist es den USA nicht gelungen, die Golfstaaten zu einer Produktionssteigerung zu bewegen.

China, der andere große Ölverbraucher der Welt, wird sich nicht damit zufrieden geben, das russische Rohöl zu kaufen, das die USA nicht mehr abnehmen. China will seine eigene Produktion fossiler Brennstoffe erhöhen, um die heimische Energieversorgung zu sichern.

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