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Russischer Enthüllungsjournalist berichtet von „Filtrierungslagern"

Aufnahme aus einem Krankenhaus in Mariupol vom 11. März 22
Aufnahme aus einem Krankenhaus in Mariupol vom 11. März 22 Copyright Mstyslav Chernov/AP Photos
Copyright Mstyslav Chernov/AP Photos
Von euronews
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Russland und die Ukraine werfen sich gegenseitig vor, das Leid der Zivilbevölkerung für Propagandazwecke zu missbrauchen.

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Von den Angriffen auf die ukrainische Stadt Mariupol, als eine Geburtsklinik von Geschossen getroffen wurde, berichtete eine Mutter kurz nach der Geburt ihres Kindes per Video. Russland stufte sie als Schauspielerin ein.

Jetzt sind Aufnahmen aufgetaucht, in denen die Frau sagt, es habe nie Luftangriffe auf das Krankenhaus gegeben. Der russische Enthüllungsjournalist Maxim Litawrin meint, Menschen, die vor den Kämpfen nach Russland fliehen, würden vorher in sogenannte Filtrierungslager gebracht.

„Dort werden sie auf Verbindungen zum ukrainischen Militär und zur Einheit AZOV überprüft. Das ist der erste Schritt. Der zweite enthält weitere Ermittlungen, nachdem die russische Grenze überquert worden ist. Wo diese Aufnahmen gemacht wurden, können wir nur vermuten", sagt der Journalist, der für Mediazona arbeitet. Das russische Internet-Nachrichtenmedium ist in Russland seit rund einem Monat gesperrt.

Mediazona berichtet, der russische Geheimdienst FSB veröffentliche auf Video aufgenommene Verhöre von Flüchtlingen, in denen diese der Ukraine unter anderem Kriegsverbrechen vorwerfen. Darunter seien auch verfälschte Aufnahmen, so Mediazona.

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