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Ukraine: Schwere Kämpfe in der Region Donezk - Russland macht Geländegewinne

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Von Euronews  mit dpa
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Reparaturarbeiten an einem ukrainischen Panzer in der Region Donezk
Reparaturarbeiten an einem ukrainischen Panzer in der Region Donezk   -   Copyright  Evgeniy Maloletka/AP Photo

Im Osten der Ukraine gehen die Kämpfe unvermindert weiter. Russischen Truppen gelingt es, immer tiefer in das Land vorzudringen. Die Ortschaften Saritschne und Nowotoschkiwske seien eingenommen worden, teilte der ukrainische Generalstab mit. Die Bombardierung des Stahlwerks Azovstal in Mariupol gehe weiter.

In der Ortschaft Jampil in der Region Donezk setzten die ukrainischen Streitkräfte schwere Artillerie und Luftabwehr ein. Der Gouverneur von Luhansk, Serhiy Haidai, sagte, dass sich die ukrainischen Truppen bei Rubischne teilweise hätten zurückziehen müssen. Man werde aber nicht kampflos weichen.

"Wir werden nicht aufgeben. Jede Woche, in denen die Jungs die Verteidigung halten, gibt uns die Möglichkeit, den Hauptteil der Truppen neu zu formieren, Nachschub an modernen Waffen aus dem Westen zu bekommen und den Feind, die russische Armee, vollständig zu besiegen."

Moskau teilte mit, bei russischen Luftangriffen seien rund 40 ukrainische Militäreinrichtungen getroffen worden – unter anderem ein Waffendepot in Saporischschja, in dem US-amerikanische und europäische Waffen gelagert gewesen seien, hieß es.

Nach ukrainischen Angaben sei durch russischen Beschuss eines Krankenhauses in Luhansk eine Frau getötet worden. Laut dem Gouverneur von Charkiw wurden bei mehreren Angriffen in der Region mindestens drei Menschen getötet und 15 verletzt, darunter ein 14 Jahre altes Kind.

Die örtliche Verwaltung machte Russland in der Nacht zu Donnerstag für die zivilen Opfer verantwortlich. Zwei der sechs Verwundeten seien schwer verletzt, teilte der regionale Militärchef Oleg Synegubow mit. Das russische Militär habe Artillerie und Mörser eingesetzt. Die ukrainische Armee halte die Stellung und füge dem "Feind" Verluste zu. Mehrere Russen seien gefangen genommen worden. Unabhängig überprüfen lassen sich die Berichte nicht.