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Macron hör' die Signale! Frankreichs linke Kräfte schmieden Wahlbündnis

Jean-Luc Méchenchon
Jean-Luc Méchenchon Copyright Lewis Joly/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved
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Von Frank Weinert
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In Frankreich wollen die linke Partei "La France Insoumise" und die Grünen bei den Parlamentswahlen im Juni gemeinsam antreten. Auch Sozialisten und Kommunisten sollen mitmachen.

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In Frankreichs politischer Landschaft tut sich was. Nach dem Beinahe-Verschwinden der Volksparteien, des Parti Socialiste (PS) und der konservativen Republikaner, hat sich die sonst so gespaltene Linke aufgerafft, gemeinsam gegen Macron bei den Parlamentswahlen anzutreten. Die größten linken Kräfte – La France Insoumise (LFI) von Jean-Luc Mélenchon und die Grünen erzielten eine Einigung.

Für Manon Aubry von "La France insoumise" passiert Außergewöhnliches: „Die Wende, die sie vollziehen, ist historisch. Und gleichzeitig hat die Sozialistische Partei, vielleicht mehr als die anderen, einen Sinn für Geschichte. Wir sind eine junge politische Bewegung, und sie wissen, dass sie die Möglichkeit haben, eine neue Volksfront zu schaffen. Jetzt haben wir Europe Ecologie-les Verts und die Kommunistische Partei auf unserer Seite und ich hoffe, sehr bald auch die Sozialistische Partei.“

„La France insoumise“ (Unbeugsames Frankreich) wartet noch das „oui“ der Sozialisten. Deren Chef Olivier Faure hat schon Bereitschaft signalisiert.

Jean-Luc Mélenchon hatte bei der Präsidentschaftswahl für einen Achtungserfolg gesorgt. Nun schickt er sich an, dem wiedergewählten liberalen Präsidenten Macron eine linke Mehrheit im Parlament entgegenzusetzen. Dann könnte es zu einer Konstellation kommen, die die Franzosen durchaus kennen: die „Cohabitation“. Wie gesagt: In Frankreichs politischer Landschaft tut sich was.

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