Konfrontationskurs: Russland verweist immer mehr EU-Diplomaten des Landes

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Zahlreiche Diplomaten aus Italien, Spanien und anderen EU-Staaten werden aus Russland ausgewiesen.

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Wie die russische Agentur TASS meldet, weist Russlands Außenministerium immer mehr EU-Diplomaten aus. Allein 27 diplomatische Vertreterinnen und Vertreter aus Spanien müssen das Land verlassen. Hinzu kommen 24 Diplomatinnen und Diplomaten aus Italien.

Bereits gestern waren Vertreterinnen und Vertreter Finnlands vom Außenministerium in Moskau aus Russland ausgewiesen worden.

Russland hat ebenfalls 34 französische diplomatische Bedienstete als unerwünschte Personen eingestuft und sie aufgefordert, binnen zwei Wochen auszureisen. Dieser Schritt gilt als Antwort auf Frankreichs im April getroffene Entscheidung, 41 russische Staatsangehörige im diplomatischen Dienst auszuweisen.

Das französische Außenministerium wirft Moskau vor, es gebe keine Rechtsgrundlage für die Ausweisung des Botschaftspersonals.

Diplomatische Eiszeit

Die diplomatische Eiszeit zwischen Russland und der Europäischen Union hat sich seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine am 24. Februar 2022 und dem von Wladimir Putin begonnenen Angriffskrieg verstärkt.

Zwar telefonieren Bundeskanzler Olaf Scholz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron regelmäßig mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, doch es gibt kaum Übereinstimmungen bei diesen Dialogversuchen. Zuletzt hatte Russlands Staatschef erklärt, dass er den geplanten Nato-Beitritt von Finnland und Schweden für einen "Fehler" halte.

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