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Mysteriöser Pilot überfliegt mehrere Länder und verschwindet - Fahndung in Bulgarien

Bei dem mysteriösen Flugzeug handelte es sich um ein zweimotoriges Beechcraft-Flugzeug, ähnlich dem hier abgebildeten Flugzeug in der Nähe des Flughafens Glasgow Prestwick.
Bei dem mysteriösen Flugzeug handelte es sich um ein zweimotoriges Beechcraft-Flugzeug, ähnlich dem hier abgebildeten Flugzeug in der Nähe des Flughafens Glasgow Prestwick. Copyright AP Photo
Copyright AP Photo
Von Euronews
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Die zweisitzige Beechcraft-Maschine war offenbar von Ungarn aus gestartet und über Polen und die Slowakei geflogen.

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In Bulgarien sind die Behörden auf der Suche nach einem mysteriösen Piloten, der ohne Genehmigung über mehrere europäische Länder geflogen ist.

Die Verteidigungskräfte des Landes wurden am Mittwochabend in höchste Alarmbereitschaft versetzt, als ein kleines Flugzeug im bulgarischen Luftraum entdeckt wurde.

Der Zweisitzer vom Typ Beechcraft war offenbar von Ungarn aus gestartet und über Polen und die Slowakei geflogen, so Innenminister Boiko Raschkow.

Der Pilot oder die Pilotin soll dann in der Nähe des Schwarzen Meeres gelandet sein, nachdem er oder sie kurz Serbien und Rumänien überflogen hatte.

Das 60 Jahre alte Flugzeug wurde schließlich mit noch warmem Motor auf der Landebahn eines privaten Flughafens im nordöstlichen Gebiet von Buhovtsi gefunden. Es war mit einer Plane abgedeckt und von der Besatzung fehlte jede Spur.

Das verdächtige Flugzeug hatte keinen Flugplan, hatte seine Transponder deaktiviert und reagierte weder auf Funksprüche noch auf visuelle Signale, teilte das bulgarische Verteidigungsministerium in einer Erklärung mit.

Die Beechcraft-Maschine wurde auch von ungarischen und rumänischen Kampfjets verfolgt und eskortiert.

Der bulgarische Verteidigungsminister Dragomir Zakov erklärte gegenüber Reporter:innen, dass das Flugzeug "zu keiner Zeit eine Bedrohung darstellte".

"Es flog in sehr geringer Höhe und mit niedriger Geschwindigkeit, was ein Abfangen durch Kampfflugzeuge schwierig macht", fügte er hinzu.

Die Staatsanwaltschaft in Varna, Ostbulgarien, hat eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet.

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