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44°C und Windböen erschweren Löscharbeiten in Südwestfrankreich

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Von Anelise Borges
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Feuerwehrmann kämpft in La Test-de-Buch (Gironde) gegen die Flammen, 18.07.2022
Feuerwehrmann kämpft in La Test-de-Buch (Gironde) gegen die Flammen, 18.07.2022   -   Copyright  AP/AP

Seit dem zwölften Juli wüten Feuer in der Region Gironde, im Südwesten Frankreichs. Die Flammen haben mehr als 19.000 Hektar Wald verschlungen - 34.000 Menschen mussten ihre Häuser nach Angaben der Präfektur bereits verlassen.

Und die Situation bleibt weiter kritisch. Windböen und erschweren den Einsatzkräften die Arbeit - die Flammen haben auf den ausgetrockneten Böden ein leichtes Spiel.

"Wir haben die Bäume gefällt, damit der Wald nicht weiter brennt. Sobald sich der Wind ändert, bewegt das Feuer in eine andere Richtung. Im Moment bläst der Wind aus derselben Richtung, aber wenn sich das ändert, kann es neue Feuer in andere Richtungen geben", erklärt ein Freiwilliger.

Mit Brandschneisen versuchen die Einsatzkräfte das Flammenmeer in Schach zu halten und ein Überspringen auf angrenzende Gebiete zu verhindern - und das bei Temperaturen von bis zu 44 Grad Celsius.

"Die Nacht war sehr schwer für die mehr als 2.000 Feuerwehrleute in Gironde. Starke Windböen haben die Flammen an mehreren Stellen vorwärts getrieben, so dass die Einsatzkräfte sich ständig neu aufstellen mussten. Ihre Arbeit sollte dennoch bald erleichert werden, wenn eine Welle milderer Temperaturen die Region erreicht. 14 bis 20 Grad weniger werden ab Dienstag erwartet", fasst Euronews-Reporterin Anelise Borges die Situation vor Ort zusammen.