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Albanien freut sich über Beginn der EU-Beitrittsverhandlungen

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Von Sonil Frasheri
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Tirana
Tirana   -   Copyright  AP Photo/Hektor Pustina

Albanien hat lange gewartet. Die "absurde Geiselhaft" sei endlich zu Ende, hatte der albanische Ministerpräsident Edi Rama gesagt, als das grüne Licht aus Brüssel für die Beitrittsverhandlungen kam. Damit meinte er, dass sein Land hauptsächlich wegen Nordmazedoniens Problemen so lange warten musste.

Ein Mann in Tirana sagt: "Es ist an der Zeit, dass Europa sich auch um uns kümmert. Wir müssen auch etwas beitragen."

Und eine Frau meint: "Wir sind doch Europäer, also gehören wir dazu. Wir freuen uns."

Edi Rama kommentierte, mit Freude und Stolz sitze Albanien nun am großen Tisch eines vereinten Europas, um die Verhandlungen über die Mitgliedschaft zu beginnen.

Die Kapitel sind in sechs großen Gruppen zusammengefasst und werden aufgrund der Fortschritte, die das Land macht, geöffnet bzw. geschlossen. Albaniens Weg zur EU-Mitgliedschaft hat begonnen, aber er ist lang und schwierig."

Die Kandidatur Albaniens bedeutet nicht zwangsläufig den Beitritt zum Block. Albanien benötigt bedeutende Reformen, vor allem was die Korruption angeht.