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Ukraine-Krieg Tag 158: Russland konzentriert Bombenangriffe auf Donezk und Mikolajiw

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Von Evelyn Laverick  & Euronews  mit AFP, AP
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Nach den Angriffen auf die Hafenstadt Mikolajiw in der Ukraine
Nach den Angriffen auf die Hafenstadt Mikolajiw in der Ukraine   -   Copyright  Screenshot Ukrainischer Notfalldienst via EBU

Der Bürgermeister der ukrainischen Hafenstadt Mykolajiw spricht von den schlimmsten russischen Bombardierungen seiner Stadt seit Kriegsbeginn.

Die Ukraine trauert am Kriegstag 158 auch um einen der reichsten Unternehmer des Landes: der Besitzer des Getreidekonzerns Nibulon wurde beim Beschuss seines Hauses in der Nacht auf Sonntag zusammen mit seiner Frau getötet.

Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte:

"Der russische Angriff hat Oleksiy Vadatursky und seine Frau Raisa das Leben gekostet, er war der Gründer eines der größten landwirtschaftlichen Unternehmen der Ukraine - 'Nibulon' - und ein Held der Ukraine. Mein aufrichtiges Beileid gilt den Angehörigen und Freunden der Eheleute Vadatursky. Menschen wie sie, Unternehmen und unser ukrainischer Süden haben die Ernährungssicherheit der Welt garantiert."

Aus dem russischen Verteidigungsministerium verlautete, russische Streitkräfte hätten in den letzten 24 Stunden "bis zu 100 Nationalisten" und eine große Menge militärische Ausrüstung in den Regionen Cherson und Mykolajiw "eliminiert".

Die Stadt Bachmut, eine der letzten in der Region Donezk, die noch von ukrainischen Truppen kontrolliert wird, ist vorrangiges Ziel russischer Angriffe. Präsident Selenskyj hatte alle Bewohnerinnen und Bewohner von Donezk dazu aufgefordert, aus der Region zu fliehen.

Journalist • Kirsten Ripper