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"Zynischer Terrorismus": Leid im Osten der Ukraine nimmt nicht ab

Ukrainische Soldaten ruhen sich in einem Keller in der Region Charkiw aus
Ukrainische Soldaten ruhen sich in einem Keller in der Region Charkiw aus Copyright Evgeniy Maloletka/AP Photo
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Von Euronews mit dpa
Zuerst veröffentlicht am
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Die russischen Angriffe auf den Osten der Ukraine halten an. In Charkiw standen viele Menschen Schlange, um Nahrungsmittelhilfe zu erhalten - und setzten sich damit auch einem Risiko aus.

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Nach der Bombardierung von Mykolajiw im Südosten der Ukraine, hat der Bürgermeister der Hafenstadt den Angriff als "zynischen Terrorismus russischer Truppen" verurteilt. Raketen hatten unter anderem ein Krankenhaus getroffen. Die Feuerwehr versuchte verzweifelt, den Brand unter Kontrolle zu bekommen.

Auch auf Bachmut, in der Region Donezk, gibt es immer wieder russische Angriffe. Häuser stehen in Flammen, viele Einwohner:innen verlassen die Stadt. Die Kämpfe würden andauern, teilte der ukrainische Generalstab mit. Auch in der benachbarten Stadt Soledar habe es Vorstöße der Russen gegeben, die aber abgewehrt worden seien. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

Der ukrainische Generalstab berichtete zudem von Kämpfen nordwestlich und westlich der unter russischer Kontrolle stehenden Großstadt Donezk. Die russischen Attacken bei Pisky und Marjinka seien jedoch ohne Erfolg geblieben, hieß es.

Im nordöstlich gelegenen Charkiw, der zweitgrößten Stadt der Ukraine, stehen Dutzende Menschen Schlange, um Nahrungsmittelhilfe zu erhalten - und gehen damit auch ein Risiko ein.

Denn sie befinden sich in einem Gebiet, wo sie jederzeit von russischem Artilleriefeuer getroffen werden könnten. Doch die Menschen würden nicht darüber nachdenken, was passieren könne, "weil sie einfach nur ihr Essen wollen", sagt Maxim Gridasov, der als Volunteer für die Regierung arbeitet. "Selbst wenn in der Nähe Granaten eingeschlagen würden, geht niemand weg."

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