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Politische Rückendeckung für Russland auf dem Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit

Putin suchte politische Rückendeckung für den Ukraine-Krieg - vor allem bei China
Putin suchte politische Rückendeckung für den Ukraine-Krieg - vor allem bei China Copyright Alexandr Demyanchuk/Copyright 2022 Sputnik
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Von Euronews mit dpa
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Seit 2001 existiert die Shanghai-Gruppe, zu der neben Russland und China auch Indien, Pakistan und zahlreiche zentralasiatische Länder gehören und die unter anderem eine Zusammenarbeit bei Sicherheitsfragen anstrebt.

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An diesem Freitag endet in Samarkand der Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) . Zu Gast war auch Russlands Präsident Wladimir Putin, der sich während der vergangenen Tage politische Rückendeckung für seinen Ukraine-Feldzug geholt hat.

Die größte Unterstützung für Wladimir Putin kam zweifellos aus China. Xi Jinping betonte die "Achtung der nationalen Souveränität", während Putin versuchte, eine Parallele zwischen der Ukraine und Chinas Konflikt mit Taiwan zu ziehen - doch Chinas Staatschef ging nicht auf den Vergleich ein.

Unterstützung erfährt Russland auch von zentralasiatischen Ländern wie Usbekistan. Belarus dürfte unter der Entscheidung, sich an die Seite Russlands zu stellen, leiden - wegen seiner stark angeschlagenen Wirtschaft ist es von den westlichen Sanktionen weitaus stärker betroffen als sein großer Nachbar.

Staatschef Lukaschenko versuchte, in Gesprächen mit Chinas Präsident neue Türen für seine schwächelnde Wirtschaft zu öffnen. China ist einer der entscheidenden Partner, der dafür sorgt, dass die westlichen Sanktionen Moskau nicht erdrücken.

Die wieder aufflammende Gewalt im Konflikt um die umstrittene Südkaukasus-Region Bergkarabach war ebenfalls ein Thema auf der Konferenz, auf der sich Aserbaidschans Präsident Ilham Alijew und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan austauschten. Die Türkei steht in dem Konflikt an der Seite Aserbaidschans, Russland auf der Seite Armeniens. Doch angesichts des Ukraine-Krieges dürfte keiner der beiden Verbündeten an einer weiteren Eskalation des Konflikts interessiert sein.

In Samarkand ist auch ein Treffen zwischen Indiens Premierminister Narendra Modi und Xi Jinping geplant - zum ersten Mal seit der tödlichen Konfrontation beider Seiten an der umstrittenen Grenze im Himalaya 2020.

Der 2001 gegründeten Shanghai-Gruppe, die sich Kooperation und Sicherheit auf die Fahnen schreibt, gehören heute außer Russland, China, Indien auch Pakistan, Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan und neuerdings der Iran an.

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