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Krisentreffen: Putin will friedliche Grenze in Bergkarabach

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Von su mit dpa
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Putin: "Das erste sind Mechanismen, die wir bis Ende dieses Jahres schaffen wollen, Mechanismen zur Definition und Markierung der Grenze zwischen den beiden Staaten."

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Nach neuen Gefechten mit vielen Toten an der Grenze zwischen Armenien und Aserbaidschan hat Russlands Präsident Wladimir Putin die beiden Länder zu einer Lösung des Konflikts aufgerufen.
«Leider gibt es immer noch Opfer», sagte er in der Stadt Sotschi am Schwarzen Meer. Dort traf der Staatschef dem Kreml zufolge den aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyev und den armenischen Regierungschef Nikol Paschinjan zu einem Krisengespräch. Zentralthema: Eine friedliche Grenze in der seit gut 100 Jahren bei umkämpften Region Bergkarabach.

Wladimir Putin, russischer Präsident:

„Wir haben uns bei einer Reihe von Fragen geeinigt, die ich für entscheidend halte. Das erste sind Mechanismen, die wir bis Ende dieses Jahres schaffen wollen, Mechanismen zur Definition und Markierung der Grenze zwischen den beiden Staaten."

"WAFFENSTILLSTAND"

Vor einem Jahr beendete ein von Moskau vermittelter Waffenstillstand nach sechs Wochen tödliche Waffengänge zwischen den beiden ehemaligen Sowjetrepubliken, bei denen mehr als sechstausend Menschen ums Leben kamen. Aserbaidschan hatte dabei große Teile Berg-Karabachs zurückerobert. Seither kommt es immer wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen an der Grenze.

Bei Gefechten vor anderthalb Wochen wurden mehr als zehn Menschen auf beiden Seiten getötet.
Der sogenannte „Waffenstillstand“ zwischen Aserbaidschanern und Armeniern wird von russischen Friedenstruppen überwacht.

Die beiden Staats- und Regierungschefs treffen sich am 15. Dezember in Brüssel.

Armenien gilt als einer der ärmsten ehemaligen Sowjetstaaten, viele Armenier arbeiten im Ausland. Aserbaidschan verfügt über bedeutende Ölreserven. Ein rasanter Wirtschaftsaufschwung ab dem Jahr 2000 hat es zu einem Land mittleren Einkommens gemacht. 

su mit dpa

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