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239 Tage Krieg: Russlands Drohnen-Angriffe, Strom in Ukraine teilweise abgeschaltet

Kiew in der Ukraine nach Drohnenangriffen und Raketenbeschuss durch Russland
Kiew in der Ukraine nach Drohnenangriffen und Raketenbeschuss durch Russland Copyright AP
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Von Euronews mit AP, AFP
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Nach russischem Beschuss - auch durch Kamikaze-Drohnen - muss der Strom in der Ukraine teilweise abgeschaltet werden.

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Der Beschuss ukrainischer Städte durch russische Raketen und sogenannte Kamikaze-Drohnen reißt nicht ab. Nun muss der Strom zeitweise abgeschaltet werden. 

Auch in der Hauptstadt Kiew waren die Menschen aufgefordert, Schutzräume aufzusuchen.

Ein 22-jähriger Manager berichtet:  "Es gibt jetzt einen Luftangriff, und nach den Regeln der Firma, für die ich arbeite, sollen wir uns in Sicherheit bringen. Und wir sitzen hier schon seit drei Stunden."

Olga ist 31 und Archäologin, sie sitzt ebenfalls in der Unterführung - und sie sagt: "Es ist nicht so beängstigend wie im Februar gleich nach dem russischen Einmarsch, aber es werden immer mehr dieser Kamikaze-Drohnen, immer mehr Raketen auf uns abgeschossen werden, da macht mich einfach immer wütender."

Nach Angaben der ukrainischen Streitkräfte werden viele Drohnen abgefangen. Doch es gibt große Zerstörungen der Infrastruktur. Und die Menschen sind aufgefordert, zwischen 7 und 22 Uhr möglichst wenig Strom zu verbrauchen.

Ursula von der Leyen: "reine Terrorakte Russlands"

Ursula von der Leyen, die Präsidentin der Europäischen Kommission, bezeichnete die russischen Angriffe als "reine Terrorakte", die Kriegsverbrechen gleichkämen.

Sie sagte:"Gezielte Angriffe auf die zivile Infrastruktur die, Männer, Frauen und Kinder im kommenden Winter von Wasser, Strom und Heizung abschneiden sollen, das sind Akte des puren Terrors und das müssen wir auch so nennen."

Die EU plant Sanktionen gegen drei hochrangige iranische Militärs und ein Unternehmen, das Drohnen entwickelt. Auch wenn Iran die Lieferungen von Drohnen an Russland bestreitet.

Bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates in New York widersprachen sowohl Vertreter Russlands und als auch des Iran den Vorwürfen, dass ranische Drohnen im Krieg in der Ukraine eingesetzt würden.

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