Drohnen "sowjetischer Bauart" attackieren russische Militärflugplätze

Nach einem Drohnen-Angriff auf zwei russische Militärflughäfen mit mehreren Toten hat Moskau die Ukraine für die Operation verantwortlich gemacht.
Die Ukraine habe versucht, mit "reaktiven Drohnen aus sowjetischer Produktion" Langstreckenflugzeuge auf zwei Militärflugplätzen in den Gebieten Rjasan und Saratow unschädlich zu machen, hieß es vom russischen Verteidigungsministerium. Militärflugzeuge seien bei dem Angriff nur unwesentlich beschädigt worden. Zuvor hatte Kiew bereits eine Beteiligung angedeutet.
Kreml-Sprecher Dimitri Peskow erklärte, dass der Präsident über alle relevanten Ereignisse fortlaufend informiert werde.
Wladimir Putin hat unterdessen persönlich - am Steuer eines Autos - die Krim-Brücke inspiziert, die bei einem Autobombenanschlag am 8. Oktober beschädigt worden war.
Dem russischen Staatsfernsehen zufolge begutachtete Putin in Begleitung von hochrangigen Beamten den wiederaufgebauten Abschnitt der Brücke, die Russland mit der annektierten ukrainischen Halbinsel Krim verbindet.
Die russischen Behörden berichteten, dass eine mutmaßliche Autobombe einen Zug mit Treibstoff für die Krim in Brand gesetzt habe.