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Ukraine: 6 Millionen wieder mit Strom, Rettungskräfte bergen Leiche von Kleinkind

Eine Rettungshelferin tröstet eine Frau, nachdem russische Raketen Wohnhäuser in Kryvyi Rih verwüstet haben.
Eine Rettungshelferin tröstet eine Frau, nachdem russische Raketen Wohnhäuser in Kryvyi Rih verwüstet haben. Copyright AP Photo/Evgeniy Maloletka
Copyright AP Photo/Evgeniy Maloletka
Von Euronews mit dpa, afp
Zuerst veröffentlicht am
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Die Ukraine meldet Erfolge bei der Wiederherstellung der Stromversorgung. Traurige Nachrichten nach der russischen Attacke auf Krywyj Rih: Ein anderthalbjähriges Kind konnte nur noch tot geborgen werden.

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Russland setzt seine systematischen Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur fort. Im Süden attackierten Putins Truppen Cherson nach Angaben der dortigen Behörden mit Artillerie und Raketen. Es gab mindestens einen Toten. 

Selenskyj: 6 Millionen Ukrainer wieder mit Strom

Bei eisigen Temperaturen harren landesweit viele Menschen ohne Strom und fließend Wasser aus. Russlands Verteidigungsministerium bestätigte die Angriffe auf das ukrainische Energienetz. 

Wolodymyr Selenskyj sagte in seiner jüngsten Video-Ansprache: "Liebe Ukrainerinnen und Ukrainer! Ich wünsche Ihnen Gesundheit! Die Attacken auf das Energienetz bleiben ein großes Problem. Im Laufe des Samstags konnte immerhin die Stromversorgung für fast sechs Millionen Menschen wiederhergestellt werden. Die Reparaturarbeiten sind im Gange und gehen seit den jüngsten Attacken ununterbrochen weiter."

Krywyj Rih: Rettungskräfte bergen Leiche von Kleinkind

Nach dem Raketenangriff auf ein Wohnhaus in Selenskyjs Heimatstadt Krywyj Rih geht die Suche nach Vermissten weiter. Ein anderthalbjähriges Kind konnte nur noch tot geborgen werden.

Bereits am Freitag waren in der zentralukrainischen Stadt vier Menschen getötet und dreizehn verletzt worden. Der Beschuss durch die russischen Streitkräfte habe die Nacht zu Samstag weiter angedauert, sagte der Gouverneur der Region.

An der Frontlinie in der Ostukraine meldeten beide Seiten heftige Kämpfe. Die russischen Truppen setzen nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau ihre Angriffe im Gebiet Donezk von günstigeren Positionen aus fort. Das ukrainische Militär versucht, Durchbrüche an der Verteidigungslinie zu verhindern.

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