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"Oma, wir wurden getroffen" - Entsetzen nach 10. russischer Angriffswelle

Die 57-jährige Svetlana an diesem Donnerstag in Staryi-Saltiv in der Region CHarkiw
Die 57-jährige Svetlana an diesem Donnerstag in Staryi-Saltiv in der Region CHarkiw Copyright Evgeniy Maloletka/Copyright 2020 The AP. All rights reserved
Copyright Evgeniy Maloletka/Copyright 2020 The AP. All rights reserved
Von Euronews mit AP, dpa
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Alle 16 Luftangriffe auf Kiew konnten abgefangen werden. Aber Raketentrümmer beschädigten drei Häuser.Nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko wurden drei Menschen verletzt, darunter eine Teenagerin.

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Nach den flächendeckenden Bombardierungen der Ukraine haben in vielen Landesteilen Aufräum- und Reparaturarbeiten begonnen.

Nach ukrainischen Militärangaben konnten 54 von 69 Geschossen abgefangen werden. Das Präsidentenbüro in Kiew hatte ursprünglich von über 120 abgefeuerten Raketen gesprochen.

Über Kiew wurden laut der Stadtverwaltung alle 16 Raketen neutraliisiert. Durch herabfallende Trümmer seien zwei Häuser schwer beschädigt worden. 

Bürgermeister Vitali Klitschko sprach von drei Verletzten, darunter ein 14 Jahre altes Mädchen.

Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba bezeichnete die insgesamt zehnte russische Angriffswelle seit Oktober, nach dem Beginn der gezielten Attacken auf die krtische Infrastruktur, als sinnlose Barbarei gegenüber friedlichen ukrainischen Städten kurz vor dem Jahreswechsel.

"Was kann man tun?"

Die 62-jährige Tetiana Denysenko berichtete unter Tränen in Kiew: "Meine Enkelin rief mich an und sagte: "Oma, unser Haus brennt, wir sind getroffen worden. Ihre Mutter. meine Tochter, ist umgefallen und liegt da jetzt bewusstlos."

Georgiy Yatsenko sagte über die Schäden an seinem Haus: "Ich werde die Fenster jetzt mit Plastik abdecken und dann nach Glas suchen. Was kann man tun? Wer kann uns helfen? Der Krieg ist voll im Gange, man muss irgendwie überleben."

In Kiew sind jetzt 40 Prozent der Haushalte ohne Strom. An der Wiederherstellung wird seitens der E-Werke gearbeitet. Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte seit Tagen vor massiven russischen Attacken gewarnt. Russland wolle damit die Vorbereitungen auf die Neujahrsfeiern stören und die Ukraine in Dunkelheit und Kälte stürzen. Ziel sei auch, die EU durch Masseneinwanderung aus der Ukraine zu destabilisieren.

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