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Europa hat nicht nur ein Kokain-Problem: "Da ist Heroin, da ist MDMA"

Sicherstellung von Kokain in Italien im vergangenen Jahr
Sicherstellung von Kokain in Italien im vergangenen Jahr Copyright AP/AP
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Von Euronews
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Europa ist nicht nur eine Hochburg des Kokain-Konsums geworden, sondern auch ein Standort für die Produktion. Sorgen bereiten der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht auch andere "harte" Drogen.

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Nach Erkenntnissen der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht in Lissabon entwickelt sich Europa zu einem Zentrum der Kokainproduktion. Ihre Sorge ist, dass die zunehmenden Sicherstellungen von Drogen darauf hindeuten, dass noch mehr illegale Substanzen im Umlauf sind.

Laurent Lanie ist leitender wissenschaftlicher Analytiker der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD). Er sagte im Euronews-Interview: "Wenn man die Mengen sieht, die beschlagnahmt werden, fragt man sich: "Was kommt da alles zu uns"? Wenn so viel beschlagnahmt wird, kommt noch viel mehr herein. Und was sind die Schäden, die dadurch entstehen, abgesehen von den gesundheitlichen Schäden für die Kokainkonsumenten, die Schäden für die Gesellschaft in Form von Gewalt, in Form von Korruption?"

"Da ist Heroin, da ist MDMA"

Der Handel mit harten Drogen in Europa heizt nicht nur die Kriminalität an. Er führt auch zu langfristigen Gesundheitsproblemen bei den Konsumentinnen und Konsumenten und hat dementsprechende Auswirkungen auf die Gesundheitssysteme. Und es geht bei weitem nicht nur um Kokain, sagte Laurent Laniel: "Da ist das Heroin, da ist das MDMA, das jetzt auch in Pillen mit viel höherer Konzentration als früher gefunden wird, was gefährlich sein kann. Die wahrscheinliche Folge ist, dass es - unabhängig vom Schmuggel - mehr Schaden in Bezug auf die Gesundheit der Konsumenten geben wird."

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