Europaweit Unterstützung für die Ukraine

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Von euronews
Kundgebung in Berlin
Kundgebung in Berlin   -  Copyright  Markus Schreiber/Copyright 2023 The AP. All rights reserved.

Am Jahrestag des Kriegsbeginns kam es in zahlreichen Städten Europas zu Gedenkveranstaltungen.

In Berlin haben Wieland Giebel und Enno Lenze vom Museum Berlin Story Bunker einen in der Ukraine schwer beschädigten russischen T-72-Panzer als Mahnmal vor der russischen Botschaft in Berlin aufgestellt.

„Ich möchte den Menschen in Deutschland zeigen, wie brutal und schändlich der Krieg ist, ohne irgendwelchen schockierenden Bilder oder Leichen, denn das vermittelt nichts. Die Leute schauen nur weg. Aber dieser Panzer - Menschen denken, dass Panzer unbesiegbar sind - ihn zerstört zu sehen, zeigt, dass sie nicht unbesiegbar sind, und dass Krieg nie eine gute Idee war. Also fangen Sie nicht damit an“, sagte Lenze.

Vor der Botschaft ist zudem eine interaktive Installation zu sehen. Sie trägt den Titel „Russkij Mir" („Russischer Friede").

Auch am Brandenburger Tor kam es zu einer Kundgebung. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der Botschafter der Ukraine, Oleksii Makeiev, empfingen am Morgen Gäste im Schloss Bellevue.

In Tiflis sollten zwei übergroße Flaggen die Verbundenheit zwischen Georgien und der Ukraine zum Ausdruck bringen. Die georgische Präsidentin Salomé Zurabischwili sagte: „Es gab nie wirklich eine Alternative, und dieser Krieg wird nicht nur über das Schicksal von uns, sondern von ganz Europa entscheiden.“

Schweigeminute vor Sunaks Amtssitz

Vor dem Amtssitz des britischen Premierministers Rishi Sunak wurde eine Schweigeminute abgehalten. Auch Sunaks Frau Akshata Murty, der ukrainische Botschafter in London, Vadym Prystaiko, die ihn begleitende Delegation und im Vereinigten Königreich ausgebildete ukrainische Soldaten nahmen teil. Die Tür des britischen Regierungssitzes ziert ein blau-gelber Kranz aus Sonnenblumen.

In Lissabon wurde das portugiesische Parlament in den ukrainischen Nationalfarben erleuchtet. Ministerpräsident António Costa bescheinigte dem ukrainischen Volk in einer Ansprache außergewöhnliche Tapferkeit.

Der französische Präsident Emmanuel Macron sicherte der ukrainischen Bevölkerung die Unterstützung seines Landes zu: „Menschen der Ukraine, Frankreich steht an eurer Seite. Auf die Solidarität. Auf den Sieg. Auf den Frieden", schrieb Macron in einem sozialen Netzwerk. In Paris strahlte der Eiffelturm in Blau und Gelb.